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„Die Freiheit liegt in unseren Händen“

Tibet aktuell Nr. 99 In den USA hat sich am 1. Dezember 1955 Rosa Parks geweigert, ihren Platz im Bus für einen Weissen freizugeben. Sie hat sich gegen eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit gewehrt und sie wurde zur Ikone der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Am 10. März 2008 sind Mönche in Lhasa aufgestanden und haben sich gegen die Ungerechtigkeit und die Unfreiheit in Tibet gewehrt. Es war der Auslöser einer Protestwelle, die auf alle tibetische Gebiete übergriff und sich zu einem nationalen Aufstand der Tibeter entwickelt hat. Nach einem Monat der Proteste drängt sich die Frage auf, was diese bewirken können. Fragt man so genannte China-Experten, Sinologen und Tibetologen, so fallen ihre Analysen zu den aktuellen Ereignissen nüchtern und zumeist pessimistisch aus. Man scheint sich einig zu sein: Trotz der Proteste wird sich nicht viel verändern, Peking wird kaum Konzessionen gegenüber den Tibetern machen.

Auslaufmodell Demokratie
Diese Skepsis hat zwei Gründe: Einerseits ist das China-Bild dieser Analysten geprägt von überrissenen Erwartungen an das Potenzial des chinesischen Gesellschaftsmodells. Andererseits spiegeln sich in diesen Analysen die Selbstzweifel der westlichen Staatengemeinschaft, die sich nicht traut, klare Position für ihre ureigenen Werte und Ideale zu beziehen. Beeindruckt und erstarrt präsentieren sich die westlichen Staaten und ihre Staatsformen als Auslaufmodell, während in den scheinbar modernen Diktaturen wie China die zeitgemässe, effiziente und dynamische Staatsform gefunden zu sein scheint. Kein Wunder sind sowohl Sport- und Wirtschaftsverbände als auch die Politik nicht in der Lage und Willens, klare Worte und Taten gegenüber Peking zu finden.

Tibet als Hoffnung
In dieser Situation des Selbstzweifels können sich die demokratischen Staaten über den Mut der Tibeter froh schätzen, denn die Entschlossenheit der Tibeter sich gegen die Ungerechtigkeit in ihrem Land zu wehren, ist ein Signal an die Politiker ...
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Aufgegeben von TB @ 07:13 PM MEZ [Link] [1 Kommentar]

Thursday, 8. May 2008

Warum gehen buddhistische Mönche und Nonnen auf die Strasse und demonstrieren?

Tibet aktuell Nr. 99 Bei den vielen Bildern, welche die Leser in den Print- und bewegten Medien zu sehen bekommen, kommt sofort die Frage auf: „Wo bleibt die buddhistische Gewaltlosigkeit, die als Markenzeichen des tibetischen Buddhismus hoch gehalten wird?“

Hier muss eine praktische Sichtweise dieser Vorkommnisse in Betracht gezogen werden. Diese Betrachtungsweise soll helfen, das manchmal unverständlich erscheinende Verhalten der Mönche und Nonnen in den richtigen Kontext zu setzen.

In erster Linie sind alle Nonnen und Mönche Menschen. Menschen wie sie in Asien, Afrika oder sonst wo leben, haben sich in der langen Entwicklungszeit viele Eigenschaften angeeignet, ihre angeborenen Urinstinkte, ihre natürlichen Triebe und ihr Schutzverhalten.

In zweiter Linie sind diese Nonnen und Mönche Tibeterinnen und Tibeter. Das heisst, dass sie alle eine tief greifende familiäre Vergangenheit hinter sich haben und dass fast alle von ihnen ein durch die Besetzung Tibets durch China bedingtes ...
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Aufgegeben von TB @ 07:13 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]

Die Tibetbahn – Chinas zweite Invasion in Tibet

Tibet aktuell Nr. 99 Rund fünf Milliarden Franken hat die Eisenbahnstrecke zwischen Golmud in der westchinesischen Provinz Qinghai und Lhasa / Tibet gekostet. Für die Kommunistische Partei Chinas stellt der Bahnanschluss an den Rest von China weit mehr als ein rein technisches Vorzeigeobjekt dar. Sie ist von zentraler Bedeutung für die Umsetzung der so genannten „Western Development Strategy“. Der neue Bericht der International Campaign for Tibet (ICT) zur Eisenbahnlinie hat diesen Kontext untersucht.

Dramatische Zuwanderung
Mit der Eröffnung der Bahn hat die Zuwanderung nach Tibet dramatisch zugenommen. Im ersten Betriebsjahr hat die Bahn rund 1,5 Millionen Passagiere transportiert. Die grosse Mehrheit davon waren entweder Wanderarbeiter oder chinesische Geschäftsleute. Die Tibeter reden bereits von einer „zweiten Invasion“ nach 1949...
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Aufgegeben von TB @ 07:12 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]

Der Gipfel der chinesischen Provokation ist erklommen: Olympisches Feuer erreicht Mount Everest

Tagesspiegel, 8.5.08
Eine junge Tibeterin hat die olympische Fackel auf den Gipfel des höchsten Berges der Welt gebracht. Der Zeitpunkt de Aufstiegs war wegen möglicher Proteste gegen die chinesische Tibet-Politik bis zuletzt geheim gehalten worden.
Peking-Logo, angepasst an die aktuelle Situation
Peking - Eine junge Tibeterin hat die olympische Fackel auf den Gipfel des Mount Everest getragen. Als erste Bergsteigerin in dem zwölfköpfigen Team hielt Cering Wangmo die Flamme auf der Spitze des höchsten Berges der Erde. "Wir sind auf dem Dach der Welt", riefen ihre Kollegen, die sich um sie gruppierten. "Wir haben es geschafft." Eine Gruppe von Bergsteigern hat am Donnerstag die olympische Flamme erstmals auf den Mount Everest ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 10:43 AM MEZ [Link] [Kein Kommentar]

Wednesday, 7. May 2008

Dialog zwischen Peking und Tibetern

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.5.08, Petra Kolonko: Des Dalais „böse Taten“
Die schärfsten Kommentare kamen wieder von Chinas Statthalter in Tibet. Der Dalai Lama habe nicht nur seine „ungeheuren Verbrechen“ weiter geleugnet, sondern sogar seine Schwindeleien noch fortgesetzt, schrieb in Lhasa das Parteiorgan „Xizang Daily“. Während in Peking versichert wurde, dass die chinesische Regierung die Gespräche mit dem Dalai Lama mit gebotener Ernsthaftigkeit betreibe, erging sich die Verwaltung von Tibet weiter in Beschimpfungen.

Pekings Statthalter sind nicht die einzigen, die trotz der Wiederaufnahme der Gespräche mit den Exil-Tibetern ihre Kampagne gegen den Dalai Lama fortsetzen. Auch die chinesischen Zeitungen berichten weiter über die angeblichen Taten des Dalai Lamas und bleiben bei der Darstellung, die Unruhen in Tibet seien vom Dalai Lama geplant und organisiert gewesen.

Erstaunliche Gespräche
Da ist es dann schon fast erstaunlich, wenn sich beide Seiten nach den Gesprächen in der südchinesischen Stadt Shenzhen vorsichtig positiv äußerten. Die Gespräche seien nur ein erster Schritt, hieß es aus dem Pekinger Außenministerium, ein Sprecher der Exil-Tibeter sprach sogar von einer freundlichen Atmosphäre. Man hat sich geeinigt, die Gespräche fortzuführen.

Über deren Substanz wurde wie schon bei den vorigen sechs Runden ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 10:29 AM MEZ [Link] [Kein Kommentar]

Tuesday, 6. May 2008

China lügt die Geschichte Tibets um

Spiegel, 6.5.08, Andreas Lorenz, Peking

Die Bauern darben, während der Dalai Lama im Luxus lebt: So deutet eine Ausstellung im Pekinger Nationalitätenpalast die Geschichte Tibets um. Zentrale Botschaft der Propaganda-Offensive gegen die "Dalai-Clique": Erst mit China kam die Zivilisation nach Tibet.

Peking - Die Organisatoren achten streng auf Sicherheit. Auf dem Vorplatz stehen Polizeiwagen und zahlreiche Beamte. Die Besucher müssen an der Kasse ihre Ausweise zeigen. Auch drinnen patrouillieren Uniformierte und Zivil-Polizisten, einige fotografieren die Menge.

So schaffen die Behörden ein Klima der Bedrohung, das zur Propaganda ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 11:09 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]

Zehn Jahre hat kein chinesischer Staatschef Japan besucht - jetzt will Hu Jintao bei seiner ersten Staatsvisite nach der Tibet-Krise den Nachbarn umgarnen. Doch er trifft auf wachsendes Entsetzen über den aggressiven Nationalismus Chinas.

Spiegel, 6.5.08: Von Wieland Wagner

Tokio Chinas Panda-Diplomatie stößt an ihre Grenzen
Schon vor seiner Abreise bemühte sich der Besucher, bei den Gastgebern Sympathien für China zu wecken: Peking prüfe den japanischen Wunsch nach einem neuen Panda-Pärchen wohlwollend, teilte Staats- und Parteichef Hu Jintao mit und bekundete artig Beileid für Ling Ling, den altersschwachen Panda, der kürzlich im Tokioter Zoo verendete.
Seit Jahrzehnten vertrauen Chinas Kommunisten auf ihre Panda-Diplomatie, um Freunde für das Reich der Mitte zu gewinnen. Doch wenn Hu vom heutigen Dienstag an Japan für fünf Tage besucht – als erster chinesischer Staatschef seit zehn Jahren –, dürften ihm auch die putzigen Bären wenig nützen. Zu tief sitzt auch in Japan das Entsetzen über die autoritäre Härte, mit der die Volksrepublik die jüngsten Proteste in Tibet niederwarf...
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Aufgegeben von TB @ 04:08 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]

"AKTIV WERDEN FÜR TIBET": AUFRUF an alle Freunde Tibets zu SOLIDARITÄT mit Tibeterinnen und Tibetern!

Dalai Lama auf gewaltlosem Weg

Zeigen wir der Welt, dass wir nicht einverstanden sind mit dem brutalen Vorgehen der chinesischen Regierung in Tibet. Wir zeigen den Tibetern: "Ihr seid nicht alleine und wir vergessen euch nicht!" Wir sagen "NEIN" zu Menschenrechtsverletzungen. Hier der praktische Weg: AKTIV WERDEN FÜR TIBET!
Hier VERANSTALTUNGEN zu Tibet

MAHNWACHEN in
* BASEL: Jeden Mittwoch ab 18.00 Uhr auf dem Barfüsserplatz, GSTF-Sektion NWS / TSC Basel.
* ZÜRICH: Mittwoch, 14. , 21. , 28. Mai, 04. Juni , NEU jeweils von 09.00 - 12.00 h (Bewilligung noch ausstehend) vor dem Generalkonsulat der Volksrepublik China, Bellariastrasse 20, 8002 Zürich. nur 10 Personen erlaubt: Anmeldung bei A. + C. Niederer 052 363 30 41 oder Andy 076 502 15 40, Chockyi 078 733 09 06 oder andreas.niederer@zuerich.ch
Eine permanente "Mittwoch Mahnwache" ist geplant.

SPENDENAUFRUF für TIBET:
Um die notwendige Organisation in der heutigen dramatischen Lage aufrecht erhalten zu können, brauchen die Tibet-Organisationen DRINGEND Ihre finanzielle Unterstützung. Die Koordinationsarbeit und Durchführung aller Aktionen ist auch finanziell sehr aufwändig! SPENDEN für TIBET. Bitte vermerken Sie auf Ihrer Spende "SOLIDARITÄT"

Hier noch viele weitere Möglichkeiten zum AKTIV WERDEN FÜR TIBET [weiter]

Aufgegeben von TB @ 02:25 PM MEZ [Link] [1 Kommentar]

Tibeterin aus Ngaba stirbt an den Folgen von Folter

Pressemitteilung, 5. Mai 2008, Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD)

Nach Informationen, die das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie erhielt, starb eine Tibeterin, nachdem chinesische Gefängniswärter sie brutal gefoltert hatten. Es handelt sich dabei um die 38jährige Nechung, Mutter von vier Kindern, die wenige Tage, nach ihrer Folterung verstarb. Sie stammte aus dem Dorf Charu Hu im Bezirk Ngaba (chin. Aba), "TAP" Ngaba, der zur Provinz Sichuan gehört.
Nach den erhaltenen Informationen war sie an den friedlichen Demonstrationen am 16. und 17. März im Bezirk Ngaba beteiligt gewesen. Sie wurde daraufhin am 18. März von den chinesischen Sicherheitskräften wegen der Beschuldigung verhaftet, sie sei die erste Person gewesen, die sich am Türschild der Gemeindeverwaltung zu schaffen gemacht habe, um es abzureißen.Am 26. März wurde sie aus dem Gefängnis entlassen. Sie hatte neun Tage im Gefängnis verbracht und war von den chinesischen Gefängniswärtern brutal gefoltert worden. Als sie entlassen wurde, war ihr Gesundheitszustand äußerst kritisch. Ihr Körper war von blauen Flecken übersät, sie war unfähig zu sprechen und Nahrung aufzunehmen, sie übergab sich ständig und konnte kaum mehr atmen.
Nach ihrer Entlassung brachten ihre Verwandten sie sofort ins Distriktkrankenhaus. Doch die Verwaltung des Krankenhauses, dessen Träger die Regierung ist, weigerte ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 02:21 PM MEZ [Link] [1 Kommentar]

S.H. der Dalai Lama in Basel: 12. - 14. Oktober 2008

S.H. der Dalai Lama in Basel: 12. - 14. Oktober 2008 www.dalailama2008.ch

Medienmitteilung | 6. Mai 2008 | Der Dalai Lama in Basel 2008

Seine Heiligkeit der Dalai Lama besucht Basel im Oktober 2008

Zürich, 6. Mai 2008 – Seine Heiligkeit der Dalai Lama wird vom 10. – 12. Oktober 2008 in Basel buddhistische Unterweisungen erteilen und einen Vortrag über menschliche Werte halten. Zum Abschluss der Unterweisungen werden die in Europa lebenden Tibeter Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama eine Langlebenszeremonie (tib. Tenshug) offerieren... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 01:27 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]

Monday, 5. May 2008

China greift nach Gesprächen Dalai Lama erneut an - und gewinnt durch die Gespräche Zeit

Frankfurter Rundschau, 5.5.08:
Neu Delhi/Peking (dpa) - Die Exiltibeter haben den Dialog mit China positiv bewertet. Die exiltibetische Regierung beschrieb den Verlauf der Gespräche zwischen Abgesandten des Dalai Lama und Vertretern der Pekinger Regierung gemessen an ihren niedrigen Erwartungen als zufriedenstellend.
"Wir hatten keine sehr großen Hoffnungen mit den Gesprächen verbunden", sagte der ...

Lausitzer Rundschau, 5.5.08: Durch Dialog mit Vertretern Tibets gewinnt Peking Zeit
China spielt seinen Joker aus
Intensiv hatte die Welt seit Beginn der Unruhen in Tibet auf einen Dialog der chinesischen Regierung gedrängt. Doch als sich zwei Gesandte des Dalai Lama gestern mit Vertretern der chinesischen Regierung trafen, blieben internationale Journalisten draußen vor der Tür.
Frühestens Mitte der Woche wird die Weltöffentlichkeit erfahren, was dabei herausgekommen ist. Wie Experten vermuten, wird es ...

Vollständige Berichte [weiter]

Aufgegeben von TB @ 07:08 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]

Viel Lärm um das Feuer auf dem Dach der Welt: Inszenierte China den Propagandaakt bereits im letzten Jahr?

Salzburger Nachrichten, 2.5.08:
Wie das Pekinger Fernsehen am Freitag berichtete, sollen 50 Bergsteiger den gefährlichen Aufstieg vom Basislager in Tibet auf den 8848 Meter hohen Gipfel des Mount Everest in Angriff genommen haben. Mit im Gepäck ist die Olympiafackel.

Peking-Logo, angepasst an die aktuelle SituationTroubles sind vorprogrammiert: Exil-Tibeter kritisieren den Fackellauf durch Tibet, weil sie darin die Bestätigung des chinesischen Machtanspruches über ihr Hochland sehen. Die Flamme am Mount Everest ist nur ein Ableger der olympischen Flamme, die Ende März von Peking aus ihre Reise um die Welt antrat. Das Original ist derzeit in Hongkong unterwegs, auf der ersten Station innerhalb Chinas seit Beginn des Fackellaufs. Damit ist der weltweite Spießrutenlauf zu Ende. Die Bilanz fällt für China nach einem Monat denkbar düster aus: Die erhoffte „Reise der Harmonie“ wurde zur Farce und zum PR-Fiasko.

Das Abenteuer Mount Everest hingegen wurde mit gemischten Gefühlen gestartet. Die chinesische Regierung hatte schon vor einiger Zeit angekündigt, die Nord-Seite des Dachs der Welt aufgrund des Aufstiegs mit der Fackel im Zeitraum zwischen 1. und 10. Mai für internationale Expeditionen zu sperren. Der Norden gehört zu Tibet, ist also chinesisches Staatsgebiet. Aber auch die Südroute auf nepalesischer Seite ist vom Fackellauf betroffen. Bewaffnete Polizisten wachen ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 10:25 AM MEZ [Link] [Kein Kommentar]

Chinesisches Militär vernichtet jeglichen Beweis

1. Mai 2008 Updates zur Lage in Tibet
Kreis Toelung Dechen (chin. Duilongdeqing), Bezirk Lhasa - Mit der Absicht, alle Beweise der jüngsten Proteste in Tibet zu vernichten, gingen die bewaffneten Sicherheitskräfte dazu über, die Leichen all derer, die seit dem 14. März bei den Protesten in Tibet ums Leben kamen, zu verbrennen.
Am 28. März wurden insgesamt 83 Leichen in einem elektrisch betriebenen Krematorium verbrannt, das vor einigen Jahren von der chinesischen Regierung in Dhongkar Yabdha Shang im Kreis Toelung Dechen, Bezirk Lhasa, aufgestellt wurde.
Einige Augenzeugen berichteten, daß bereits am 17. März um etwa 22:30 Uhr (Ortszeit) zwei Militärlastwagen voller Leichen bei einer Tankstelle westlich von Lhasa gesehen wurden. Das Areal um diese Tankstelle ist seit Beginn der Proteste einer der Orte, der besonders streng kontrolliert wird. Einige Tibeter sagten, sie hätten Blut aus den beiden ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 10:16 AM MEZ [Link] [1 Kommentar]

Sunday, 4. May 2008

tibetfocus web-shop

tibetfocus web-shop
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Mit Ihrem Einkauf im tibetfocus web-shop können Sie die GSTF ganz direkt unterstützen und dann durch den Einsatz z.B. einer Tibetfahne oder von Gebetsfähnchen Ihre Solidarität mit Tibet zeigen. Sie finden auch eine interessante Auswahl an Büchern zu Tibet. Wir bieten unseren Migliedern und allen weiteren Interessierten diesen Service an. Ihr Besuch im tibetfocus web-shop hilft Tibet und freut uns deshalb sehr! [weiter]

Aufgegeben von TB @ 12:11 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]

Gesandte des Dalai Lama und Vertreter Pekings sind nach tibetischen Angaben im südchinesischen Shenzhen zusammengekommen.

05.05.2008, China setzt Kritik am Dalai Lama trotz Gesprächen fort
Erstmals seit den Unruhen in Tibet vor zwei Monaten sind Vertreter Chinas und des Dalai Lama zusammengekommen. Während Präsident Hu Jintao sich vorsichtig optimistisch äusserte, wurde die Kritik am Dalai Lama erneuert.
Bei dem Treffen in der südlichen Stadt Shenzhen einigten sich beide Seiten auf weitere Gespräche zu einem "angemessenen Zeitpunkt", wie die Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Es war das erste Treffen seit einem Jahr. Es wurde von China unter wachsendem internationalen Druck Ende April akzeptiert.
"Ich hoffe, dass das Gespräch positive Ergebnisse bringt", hatte Hu ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 12:04 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]

Saturday, 3. May 2008

Tibeter aus Golog totgeschossen - mutiger Widerstand gegen Umerziehung

Tibetisches Solidaritätskomitee: Pressemitteilung, 30. April 2008
Seit es ab dem 21. März im Bezirk Darlag zu mehreren friedliche Protesten gekommen war, haben die bewaffneten Sicherheitskräfte zahlreiche Mönche und Laien festgenommen. Einige der Demonstranten konnten entkommen und sich verstecken, weshalb am 28. April zusätzliche paramilitärische Einheiten
anrückten, um die Geflohenen ...
Wir widersprechen entschieden Chinas Behauptung, die Situation in Tibet sei wieder "normal". Die ausländischen Journalisten, die sich kurzzeitig am Basislager des Mount Everest (chin. Qomolangma) aufhielten, um über den Aufstieg der olympischen Fackel zum höchsten Gipfel der Welt zu berichten,
wurden in ihrer Bewegungsfreiheit ...
Vollständige Pressemitteilung: [weiter]

Aufgegeben von TB @ 09:55 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]

Gesandte des Dalai Lama heute Samstag in Peking

03.05.2008
Gut eine Woche nach dem Gesprächsangebot Pekings an den Dalai Lama reisen zwei seiner Gesandten (S.H. des Dalai Lama's Special Envoy Lodi Gyaltsen Gyari und Envoy Kelsang Gyaltsen, Anm. tibetfocus) heute Samstag nach China. Bei dem "Kurzbesuch" wollten die Gesandten mit der chinesischen Führung über die Tibet-Krise verhandeln... [weiter]

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Friday, 2. May 2008

Proteste bei Fackellauf in Hongkong - Aufstieg zum Mount Everest

Nach den Demonstrationen im Ausland ist es auch beim Olympischen Fackellauf auf chinesischem Boden trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen zu Protesten gekommen.
Mount Everest: Fackellauf umstritten In Hongkong hielt die Polizei Demonstranten davon ab, eine tibetische Flagge auszurollen und nahm acht Personen vorübergehend in Gewahrsam. Ein weiterer pro-tibetischer Aktivist wurde von umstehenden Passanten als "Verräter" und "psychisch krank" beschimpft und herumgeschubst.
Die Sicherheitsvorkehrungen entlang der Strecke in der früheren britischen Kronkolonie waren streng: zahlreiche Strassen wurden abgesperrt und die Zuschauer auf Abstand gehalten. Etliche Sicherheitskräfte begleiteten die Fackelträger - teils auf Motorrädern.
Die Behörden in Hongkong waren schon während der Vorbereitungen für den Fackellauf wegen ihres harten Vorgehens gegen potenzielle Demonstranten in die Kritik geraten: Viele Aktivisten wurden erst gar nicht in die Stadt gelassen.
Unterdessen begann der umstrittene olympische Fackellauf auf den Mount Everest. Wie das Pekinger Fernsehen berichtete, nahmen 50 Bergsteiger ... [weiter]

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