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21.12.2002 - "Padma AG"

Die PADMA AG ist europaweit die einzige Herstellerin von pflanzlichen Heilmitteln auf der Basis tibetischer Rezepturen. Die Firma verbindet erfolgreich traditionelle tibetische Medizin und westliche Wissenschaft zu Gunsten der Bevölkerung.
Ein Medienbericht löste Diskussionen aus, ob das Heilmittel Padma 28 Quecksilber enthalte. Die nachfolgende Medienmitteilung der Padma AG wurde am 12. Dezember 2001 anlässlich einer Presseerklärung der Öffentlichkeit verteilt.

Disclaimer:
Die Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF) weist darauf hin, dass die GSTF weder mit der Padma AG Vereinbarungen getroffen noch die nachfolgende Pressemitteilung mitgetragen hat und sich sämtlicher Haftungs- und Auskunftspflicht entzieht.

Medienmitteilung PADMA AG
Schwerzenbach, 12. Dezember 2001

Tibetisches Heilmittel Padma 28 offiziell zugelassen und unbedenklich
Padma-Medikamente von jüngstem Quecksilber-Fall in keiner Weise betroffen

Aufgrund von missverständlichen Medienberichten legt die Padma AG Wert auf folgende Klarstellung: Es besteht absolut kein Zusammenhang zwischen dem jüngst bekannt gewordenen Fall von Quecksilber-Belastung in „tibetanischen Pillen“ und dem offiziell registrierten Medikament Padma 28. Das tibetische Arzneimittel mit nachgewiesener Wirkung bei Durchblutungsstörungen untersteht denselben Qualitäts- und Sicherheits-standards wie jedes andere offiziell zugelassene Medikament und wird in der Schweiz hergestellt. Es ist ausserdem krankenkassenpflichtig.

Padma 28 ist ein offiziell anerkanntes Heilmittel, das auf der Grundlage einer tibetischen Rezeptur und nach international gültigen Qualitäts- und Sicherheitsstandards hergestellt wird. Die Kräuter-tabletten enthalten keinerlei Metalle oder sonstige Verunreinigungen und sind vom erwähnten Fall in keiner Weise betroffen. Die europaweit einzige Herstellerin ist die Padma AG in Schwerzenbach bei Zürich, die seit über dreissig Jahren auf die Herstellung von Arzneimitteln auf der Grundlage Tibetischer Rezepturen spezialisiert ist. Verwendet werden nur einwandfreie Rohstoffe der gesetzlich vorgeschriebenen Qualität. Die Präparate werden zudem in der Produktion mehrfach geprüft und unterstehen der regelmässigen Kontrolle der IKS (Interkantonale Kontrollstelle für Heilmittel) und der kantonalen Behörden.

Der kürzlich bekannt gewordene Fall ist nicht ein Problem der tibetischen Medizin an sich. Das Problem der Verunreinigungen stellt sich auch bei anderen aus Asien stammenden Heilmitteln (sowohl Naturheilmittel als auch chemische Medikamente), die ungeprüft in die Schweiz gelangen.

Die Padma AG legt zudem Wert auf die Tatsache, dass die Wirksamkeit des tibetischen Medikaments bei Durchblutungsstörungen durch klinische Studien mehrfach nachgewiesen ist. Sowohl für die Zulassung durch die IKS als auch für die Krankenkassenzulässigkeit ist ein wissenschaftlicher Wirkungsnachweis erforderlich. Unzählige Menschen verdanken dem seit Jahrzehnten bewährten tibetischen Medikament ein besseres Leben.
Das hochentwickelte tibetische Heilwissen leistet zudem einen wichtigen, kostengünstigen Beitrag zur Behandlung westlicher Zivilisationskrankheiten.

Tibetische Medizin muss internationalen Qualitätsstandards angepasst werden
Durch die Verbreitung von verunreinigten Heilmitteln asiatischer Herkunft leidet das Ansehen der Tibetischen Medizin, die auch bei uns nachweisliche Therapieerfolge aufweist. Durch die zunehmende Beliebtheit der asiatischen Medizin wird oft übersehen, dass die verwendeten Heilmittel für den Einsatz im Westen auch hier gültigen Qualitätsmassstäben angepasst werden müssen. Auch andere asiatische Heilmittel wie solche der Ayurvedischen Medizin und der Chinesischen Medizin können in einzelnen Fällen Verunreinigungen aufweisen – letztere vor allem auch durch chemische Belastungen oder durch Billigkopien.
Um die seit Jahrhunderten bewährte Tibetische Medizin für die westliche Medizin zu nutzen, müssen bei der Herstellung der Heilmittel hier geltende Sicherheits- und Qualitätsstandards beachtet werden.
„Es genügt nicht, die traditionelle Tibetische Medizin einfach als Selbstbedienungsladen für westliche Bedürfnisse zu betrachten“, betont Dr. Herbert Schwabl, Biophysiker und Verwaltungs-ratspräsident der Padma AG, „wir müssen auch wissenschaftliche Übersetzungsarbeit leisten und das einzigartige tibetische Heilwissen mit modernen Forschungs- und Qualitätsstandards zusammenführen. Nur so kann die Tibetische Medizin auch bei uns ein Zuause finden.“ Aus dem Wissen um die Wirksamkeit der Tibetischen Arzneimittel unterstützt Padma deshalb auch weltweit zahlreiche Forschungsprogramme zur Tibetischen Medizin.
Traditionelle Tibetische Rezepturen werden vor allem in Tibet, Indien, Nepal, Bhutan, China, Russland und der Mongolei hergestellt. Im kleinen Massstab kann jeder traditionell ausgebildete Tibetische Arzt einfache Rezepturen selbst herstellen. Die Tibetische Medizin leistet in diesen Regionen einen wichtigen Beitrag zur lokalen Gesundheitsversorgung. Das Einhalten europäischer Qualitätsnormen durch diese traditionellen Produktionsstätten ist nicht garantiert.
Verbesserte Zulassungsbedingungen in der Schweiz gefordert
Durch das wachsende Interesse der Patienten und durch die immer leichtere Verfügbarkeit z.B. via Internet, ist der Handel von traditionell hergestellten Arzneien aus Asien auch in Europa zu einem Thema geworden. Behördliche Verbote und Warnungen haben in der global vernetzten Welt jedoch nur beschränkte Wirkung. Deshalb sind angepasste Zulassungsbedingungen für Produkte der asiatischen Medizin in der Schweiz dringend erforderlich. Nur so kann sichergestellt werden, dass ein Angebot geprüfter und sicherer Produkte in den Verkauf gelangt.
Soeben wurde im Kanton Appenzell Ausserrhoden eine Reihe neuer tibetischer Padma-Heilmittel (gegen Rheuma, Grippe und Verdauungsstörungen) zugelassen. Die um vieles aufwendigere nationale Registrierung ist später vorgesehen.
Weitere Auskünfte für Redaktionen: Medienstelle Padma AG, Cornelia Sidler,
Tel. 01-887 00 56; Fax 01-887 00 99. E-mail: c.sidler@padma.ch

 

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