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12.08.2003 - "Kontroverse um Straßenbauprojekt am heiligen Berg Kailash" Der geplante Bau einer Straße um den heiligen Berg der Tibeter, den Kailash im Westen Tibets, hat heftige Kritik unter Tibet-Aktivisten ausgelöst. ![]() Medienmitteilung der GSTF, eine online-Petition und weitere Berichte hier: Petition unter http://www.kailash.info
Protest gegen chinesisches Strassenbauprojekt am heiligen Berg Kailash Tibet-Organisationen kritisieren Missachtung religiöser Gefühle Die Schweizer Tibet-Organisationen protestieren gegen den Plan der chinesischen Behörden, um den heiligen Berg Kailash in Tibet eine Strasse zu bauen. Nach bestätigten Meldungen haben chinesische Ingenieure bereits mit den Vermessungsarbeiten für den Bau der Strasse begonnen. Auf dem existierenden Pilgerweg wurden rote Vermessungsmarkierungen angebracht. Als Baubeginn ist das kommende Frühjahr vorgesehen. Nach zwei Jahren soll die knapp 60 km lange Strecke fertiggestellt sein. Der 6.675 m hohe Kailash (tibetisch Khang Rinpoche) ist für Hindus, Buddhisten, Jains und Bönpos, die Angehörigen der vorbuddhistischen tibetischen Religion, ein besonders heiliger Berg, denn er wird als das Zentrum des Universums verehrt. Er wird seit Jahrtausenden von Pilgern zu Fuss umrundet. Da die Region kaum besiedelt ist, dürfte das Strassenbauprojekt der Chinesen vor allem der kommerziellen und touristischen Erschliessung des Kailash-Gebietes dienen. Wie die Schweizer Tibet-Organisationen feststellen müssen, werden mit diesem Projekt einmal mehr die religiösen Gefühle der Tibeter verletzt und missachtet. Empörend sind die Pläne darüber hinaus, weil es internationale Bemühungen gibt, die Kailash-Region zum Weltnaturerbe zu erklären. Die Schweizer Tibet-Organisationen appellieren deshalb dringend an den Bundesrat, im Rahmen der bilateralen Kontakte zur Volksrepublik China auf die Regierung in Peking einzuwirken, um den Strassenbau zu stoppen. Gleichzeitig richten sie sich auch an die Regierung von Indien, ihren Einfluss in derselben Weise einzusetzen, denn die Pläne sind auch eine eklatante Verletzung der religiösen Gefühle von 800 Mio. Hindus und Jains. Darüber hinaus werden die Tibet-Unterstützergruppen in aller Welt durch öffentlichen Druck versuchen, den Bau der Strasse zu verhindern. Im Mai 2001 hatte China schon einmal die religiöse Bedeutung des Kailash missachtet, als einer spanischen Bergsteigergruppe die Erstbesteigung des heiligen Berges gestattet wurde. Internationale Proteste, vor allem aus Indien, haben damals jedoch verhindert, dass dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden konnte. Kontakt: Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF) Binzstr. 15 CH-8045 Zürich dpa, 8.8.03: Peking/Berlin (dpa) -
Unfassbar!!!! Strassenbau am Kailash begonnen !!!!! Antworten: 5 Kommentare HELFT UNS!!! Wir, das heißt meine Freundin und ich (beide 16) finden das das eine Schändung der Seele von den Tibetern wäre, es ist ist ja sozusagen eine heilige Straße!!! Liebe Grüße und gebt alles!!! Aufgegeben von Angie @ 17.09.2003 03:01 PM MEZ Bin gerade aus Osttibet zurück, habe vor 6 Jahren eine Velotour von Lanzhou nach Zeuge gemacht und wollte diesmal Langmusi wiedersehen. Das Sandsträsschen von einst verschwindet unter einer 6 spurigen Autobahn.....die spinnen die Römer würde Asterix sagen Aufgegeben von Werner Kropik @ 29.08.2003 06:26 PM MEZ Liebe GSTF, Wir tun etwas! MfG Webmaster von www.trekkingforum.com Aufgegeben von Andreas Pflügler @ 19.08.2003 10:42 AM MEZ Im ersten Moment bin ich erschüttert und hilflos. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit jedoch kann es nur hilfreich sein, sich jetzt kompromisslos zu engagieren und aktiv zu werden. Aufgegeben von berndjfertig@mac.com @ 12.08.2003 11:15 AM MEZ Die chinesische Regierung findet doch immer noch eine Steigerung vom bereits grausamsten. Aufgegeben von Beatrice @ 11.08.2003 05:23 PM MEZ
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