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21.12.2003 - "Chinesen bauen Straße zum Nangpa-La aus, um den Flüchtlingsstrom nach Nepal zu verhindern"

(ICT, Kathmandu) Informationen von ICT zufolge hat die chinesische Regierung in ihrem Bemühen, dem Flüchtlingsstrom aus Tibet Einhalt zu gebieten, vor kurzem eine befestigte Straße nach Gyaplung, das in sechs Kilometern Entfernung vom gletscherbedeckten Nangpa-La (Nangpa-Paß) an der nepalesisch-chinesischen Grenze liegt, fertiggestellt. Für tibetische Flüchtlinge führt die wichtigste Fluchtroute nach Nepal über den 19.000 Fuß (5.716 m)über dem Meeresspiegel liegenden Nangpa-La.

Im über 16.000 Fuß (4.800) m hoch gelegenen Gyaplung soll der höchstgelegene chinesische Grenzposten errichtet werden. Die neue Straße dorthin ermöglicht den ungehinderten Transport von Baumaterial in diese Bergregion. Zur Zeit müssen die Grenztruppen in Zelten schlafen, wenn sie auf Patrouille sind, denn es gibt dort keine festen Häuser. Gyaplung ist ein traditioneller tibetischer Lagerplatz mit niedrigen Steinhütten, wie sie von Händlern entlang der historischen Yak-Karawanen-Handelsroute benutzt werden. Händler, die in der Gegend unterwegs sind, berichten, der Straßenbau sei in den vergangenen drei Monaten vollendet worden, und die Straße reiche nun bis zum Lagerplatz von Gyaplung am Fuß des Nangpa-La Gletschers. Letztes Jahr wurde im Dorf Dzibuk eine Brücke errichtet, damit die schweren Baumaschinen überhaupt vor Ort gebracht werden können.

Nach Aussagen der örtlichen Bevölkerung ist der Straßenbau ein gemeinsames Unternehmen der Volksbefreiungsarmee (PLA) und der bewaffneten Volkspolizei (PAP). Die PAP ist eine paramilitärische Einheit, die in den frühen 80er Jahren aus Angehörigen der PLA gebildet wurde, und sie ist für die innere Sicherheit, den Schutz staatlicher Einrichtungen, einschließlich der Gefängnisse, sowie für Grenzkontrollen zuständig. Die PAP ist das wichtigste Instrument zur Überwachung der hochgelegen Bergpässe, über welche die Tibeter nach Nepal zu flüchten versuchen.

Die zur Zeit wichtigste Grenzkontrollstation der PAP befindet sich in Tragmar, ungefähr 25 km nordwestlich vom Nangpa-La. Tibetische Flüchtlinge sind im Gebiet zwischen Tragmar und dem Nangpa-La meistens nachts unterwegs (2-3 Tage), um so den Grenzpatrouillen zu entgehen. In der Regel sind sie zu diesem Zeitpunkt bereits vier Tage bis zu einer Woche gelaufen. Wie ICT kürzlich von Händlern und Flüchtlingen erfuhr, wurde vergangenes Jahr bei Tragmar Flutlicht angebracht, um das Gebiet zu beleuchten, in dem das Sicherheitspersonal patrouilliert.

Der Grenzposten Tragmar verfügt über kleine Betonzellen, in denen die bei dem Fluchtversuch nach Nepal festgenommenen Tibeter eingesperrt werden. Tibeter berichten, sie seien dort 2-3 Tage festgehalten worden, bevor man sie in die Haftanstalt Nyari in Shigatse überführte, wo sie 2-3 Monate verbrachten. Dies hörte ICT von Flüchtlingen, die erst bei ihrem zweiten Fluchtversuch ins Exil erfolgreich waren. Die chinesischen Sicherheitsmaßnahmen an der nepalesisch-tibetischen Grenze wurden in den letzten beiden Jahren auffallend verschärft. Vor allem die Sicherheitskräfte in der Nangpa-La Region sind dafür bekannt, daß sie auf Flüchtlinge, welche über die Berge entkommen wollen, schießen.

Am 2. Januar 2002 zitierte TIN einen Bericht von Xinhua wie folgt: “Während der Hart-Durchgreif-Kampagne mußten die Offiziere und Milizionäre der tibetischen Grenzpatrouilleeinheiten - getreu ihrer Verpflichtung zum Erhalt der Stabilität in den Grenzregionen des Mutterlands - eisige Kälte und extreme Härten ertragen. Für Leute, die sich über die Grenze stehlen wollen, war der Nangpa-La schon immer der ‚goldene Pfad’. Den Gebirgspaß am Nangpa-La zu kontrollieren ist eine Pflicht, die jede Nacht von den Offizieren und Männern der Einheit wahrgenommen werden muß und die einen zweistündigen Marsch vom temporären Lager der Einheit zum Nangpa-La bedeutet. Mit Lederhüten gewappnet und eingehüllt in dick gefütterte Soldatenmäntel müssen sie durch drei hüfttiefe Bäche waten und zwei Bergrücken überqueren, die selbst im Sommer schneebedeckt sind.”

Übersetzung von Irina Raba, Augsburg, und Adelheid Dönges, München
Internationale Gesellschaft fur Menschenrechte (IGFM), Arbeitsgruppe München

Antworten: 1 Kommentar

FREIHEIT FÜR TIBET
WIE LANGE WOLLEN WIR DEM VERBRECHERISCHEN TUN DER CHINESISCHEN BESATZER IM TIBET NOCH ZU SEHEN.WOLLEN WIR ALLE WARTEN,BIS ES ENDGÜLTIG ZU SPÄT IST,SO WIE WIR DIES AN ANDEREN ORTEN SCHON TATEN.MACHEN WIR UNS ALLE NICHT MITSCHULDIG AM ELEND DIESES FRIEDLICHEN VOLKES.SIND NICHT AUCH WIR MITVERANTWORTLICH ZU MACHEN FÜR DAS WAS IM TIBET GESCHIEHT.IST UNS DER HANDEL MIT DIESEM VON VERBRECHERN BEHERRSCHTEN REGIME WICHTIGER ALS MENSCHENRECHTE.GEHEN UNS DIE TOTEN,DIE VERGEWALTIGTEN,DIE EINGESPERTEN,DIE GEFOLTERTEN,DIE VERTRIEBENEN EIGENTLICH NICHTS AN,ANGESICHTS DER MÖGLICHEN HANDELSBEZIEHUNGEN.KÖNNEN WIR UNS AN DEN ERZIELTEN GEWINNEN MIT RUHIGEM GEWISSEN FREUEN,WENN WIR GLEICHZEITIG WISSEN WAS IM TIBET VOR SICH GEHT.
HANDEL MIT CHINA JA.
uNSER KNOW HOW IM TAUSCH GEGEN EINE GARANTIERTE BEFREIUNG ZUMINDEST DER AUTONOMEN REGION TIBET.ANERKENNUNG UND GARANTIE DER SOUVERÄNITÄT TIBETS.ANERKENNUNG TIBETS ALS EIGENSTÄNDIGER FREIER STAAT.GARANTIE DER NICHTEINMISCHUNG CHINAS IN DAS STAATSGEFÜGE TIBETS.GARANTIE EINES FRIEDENSVERTRAGES.FREILASSUNG ALLER TIBETISCHEN GEFANGENEN-AUCH JENER DIE IN DER VR CHINA INHAFTIERT SIND.CHINA MUSS VON EINEM INTERNATIONALEN GERICHTSHOF SEINER MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN ANGEKLAGT UND VERURTEILT WERDEN.CHINA DARF NICHT IN UNSERE HANDELSBEZIEHUNGEN HINEIN GEZOGEN WERDEN SO LANGE CHINAS MACHTHABER KEINE EINSICHT ZUR BESSERUNG ZEIGEN.WER SICH MIT DIESEN VERBRECHERN EINLÄSST MACHT SICH UNWEIGERLICH MITSCHULDIG AM ELEND DES TIBETISCHEN-UND NICHT NUR DES TIBETISCHEN VOLKES SCHULDIG.ER MACHT SICH MITSCHULDIG AUCH AM ELEND ALL JENER DIE IN CHINA SELBST ALS POLITISCHE GEFANGENE TAGTÄGLICH MISSHANDELT WERDEN.SIND WIR ALLE BLIND OB DEM VERMEINTLICHEN GEWINN,HAT UNS DER MAMMON AUCH HIER EINMAL MEHR IM GRIFF.WO SIND WIR EIGENTLICH.SIND UNS EIN PAAR MILLIÖNCHEN WICHTIGER ALS DIE FREIHEIT EINES GANZEN VOLKES.CHINA MUSS,ZUMAL ES DIES NICHT SELBST ZU TUN BEREIT IST,MIT ALLEN ERDENKLICHEN-ERLAUBTEN MITTELN DAZU GEBRACHT WERDEN TIBET AUS SEINEN KLAUEN ZU BEFREIEN.WAS CHINA SICH IM TIBET-UND NICHT NUR DORT- LEISTET IST MIT WORTEN KAUM MEHR ZU BESCHREIBEN.ES IST DIE VERGEWALTIGUNG NICHT NUR DES VOLKES SONDERN EINES GANZEN LANDES.ES IST DIE MISSACHTUNG DER MENSCHENRECHTE IN GERADEZU VERBRECHERISCHER TAT.ES IST VÖLKERMORD IM WAHRSTEN SINN DES WORTES.ES IST DIEBSTAHL AN KULTUR-WISSEN UND DER NATUR IN EINEM EINST FRIEDLICHEN LAND.WOLLEN WIR WIRKLICH MITSCHULDIG SEIN AN DIESEN VERBRECHEN,BEGANGEN VON EINER MAFFIA IM KOMUNISTISCHEN SINN.BEDENKEN WIR,KOMMUNISMUS IST DAS WERK BESSESENER DIE VOM TEUFEL GELENKT SIND.NIEDER MIT DIESER SCHANDE,EINER DER GRÖSSTEN LÜGEN ALLER ZEITEN.
FREE TIBET ... DIESES "FREE" KÖNNTEN NOCH UNZÄHLIGE DIESER ERDE BEANSPRUCHEN.
FREE TIBET ... FREIHEIT UND FRIEDEN FÜR ALLE LEBENDEN UND FÜHLENDEN WESEN DIESER ERDE.LASSEN WIR DEN GEDANKEN WILLHELM TELLS IN DIE WELT HINAUS.ZEIGEN WIR DIESEN VERBRECHERN DIE STIRN,EBEN, WIE DIES WILLHELM TELL ZU SEINER ZEIT IM NAMEN DER FREIHEIT UND DES FRIEDENS GETAN HAT.

Aufgegeben von Alfred Beetschen @ 22.01.2004 09:20 PM MEZ


 

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