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21.12.2004 - "Der Dalai Lama soll zwischen den indischen Hindus und Moslems vermitteln"
Berliner Morgenpost, 24.1.04 Seit Hindus vor über zehn Jahren in Ayodhya eine Moschee aus dem 16. Jahrhundert niedergerissen hatten, hat sich das Verhältnis noch verschlechtert. Der Dalai Lama, der seit über 40 Jahren im indischen Exil lebt, genießt großen Respekt in dem tiefreligiösen Land. Als buddhistischer Führer ist er in der Angelegenheit neutral. Doch die Chancen, dass seine Vermittlung etwas bewirkt, sind gering. Zwar hat er die beiden Religionsgruppen bereits dazu aufgerufen, einen "weitsichtigen und aufgeschlossenen Ansatz" zu suchen, doch er selbst hat zugegeben, dass das Problem "zu viel Emotion und Politik beinhaltet".
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