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21.12.2004 -
"Tibeter protestieren anlässlich der Ankunft des Olympischen Feuers in Genf und Lausanne: Athen: JA Beijing: NEIN!"
 Genf, 24. Juni 2004 Eine Gruppe von 10 Tibetern und Unterstützern protestierte heute gewaltlos bei Ankunft des Olympischen Feuers in Genf und Lausanne. Sie teilten Flugblätter aus, riefen Parolen und entfalteten ein Banner mit der Aufschrift: Athen: JA Peking: NEIN. Freiheit für Tibet! In Genf und in Lausanne kam es zu spontanen Solidaritätsbekundungen der Fackelläufer mit den Demonstranten.
Die Tibeter und ihre Unterstützer wünschen den Bewohnern von Athen friedliche und erfolgreiche Olympische Spiele, jedoch markiert der Olympische Fackellauf den Beginn einer weltweiten Kampagne der Tibeter gegen die Olympischen Spiele in Beijing im Jahre 2008. Tenzin Sewo, Sprecher der Gruppe, sagte: "Wir hoffen, dass die Bewohner und Athleten in Athen ihre Stimme gegen Situation im besetzten Tibet und die Situation der Menschenrechte in China, Gastgeber der nächsten Olympischen Spiele, erheben." Während das Olympische Feuer um die Welt reist, markieren die Tibet-Unterstützer ihre Bedenken über die Spiele in Beijing. Diejenigen, die die Olympiade in Athen besuchen, werden zur gewaltlosen Bekundung ihrer Unterstützung für Tibet und die Bewahrung der Menschenrechte aufgefordert, indem sie während der Präsentation Beijings als kommendem Gastgeber bei der Schlusszeremonie in Athen schweigend verharren sollen. "Wir wünschen Athen friedliche und erfolgreiche Olympische Spiele and hoffen, dass die Bewohner Athens unsere Kampagne ebenfalls unterstützen werden." sagte Veronique Girardin (Porte du Tibet, Genf). "Das chinesische Volk verdient die Olympischen Spiele 2008, die Regierung jedoch nicht." China erhielt am 13. Juli 2001 die Olympischen Spiele 2008 mit überwältigender Mehrheit durch das Internationale Olympische Kommitee (IOC) zugesprochen. Damit erwies das IOC einem Regime immensen politischen Respekt, welches fortgesetzte Verletzungen der Menschenrechte zu verantworten hat. Die Befürworter der Bewerbung von Beijing behaupteten, dass die Verleihung der Olympischen Spiele eine Verbesserung der Situation fördern würden, doch die Realität drei Jahre später ist anders. Es gab in den letzten zwei Jahren eine Verhaftungswelle in der Provinz Sichuan, wo auch der prominente tibetische Geistliche Tenzin Deleg Rinpoche zum Tode verurteilt wurde, mit der Suspendierung der Exekution auf zwei Jahre. Als prominenter Unterstützer des Dalai Lama wurde er "spalterischer Tätigkeiten und der Verwicklung in Bombenexplosionen" bezichtigt, aber dafür hat China nie Beweise vorgelegt und die Anklage gegen ihn gilt als grobe Rechtsbrechung. Die Periode der Suspension seiner Exekution endet im Dezember. Für weitere Informationen stehen zur Verfügung: Véronique Girardin (französisch +41 79 417 68 36) Tenzin D. Sewo (deutsch +41 79 506 85 12) Alison Reynolds (englisch, in London, +44 77 11 84 38 84)
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