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21.12.2006 -
"Tibet-Information der GSTF vom 13. März 2006"
S.H. der Dalai Lama möchte China besuchen In seiner diesjährigen Stellungnahme zum 10. März, dem Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes, hat S.H. der Dalai Lama explizit den Wunsch geäussert, China zu besuchen.... Weitere Internet-Attacken auf tibetische Organisationen In der vergangenen Woche wurden mindestens 30 Websites von Tibeter-Organisationen durch „Hacker“ lahmgelegt... China lockt Passagiere mit Niedrigpreisen für Bahnfahrt nach Lhasa Wenn die neugebaute, umstrittene Bahnverbindung nach Lhasa im Juli d.J. offiziell für den Personenverkehr freigegeben wird, lockt China Passagiere mit Niedrigpreisen...
S.H. Der Dalai Lama möchte China besuchen In seiner diesjährigen Stellungnahme zum 10. März, dem Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes, hat S.H. der Dalai Lama explizit den Wunsch geäussert, China zu besuchen. So sagte er wörtlich (hier die deutsche Uebersetzung des englischsprachigen Orginaltextes): „Die Gesandten haben [während des letzten China-Besuches; UM] meinen Wunsch wiederholt, China auf einer Pilgerreise zu besuchen… Über die Pilgerorte hinaus hoffe ich auch, dass ich mit eigenen Augen die Veränderungen und Entwicklungen in der Volksrepublik China sehen kann.“ Beobachter wiesen darauf hin, dass der Dalai Lama einen schon länger bekannten Wunsch hier erstmals in einer öffentlichen Stellungnahme ausspricht. Auch wiederholt er in starken Worten nochmals seine Verpflichtung zum „Mittleren Weg“ und ruft alle Tibeter und Unterstützer auf, „nichts unversucht zu lassen“, um den weiteren Dialog zu unterstützen. Von offizieller Seite aus China gab es die überraschende Einlassung, dass ein solcher Dialog existiere. Bisher hatte die Regierung alle Besuche der Gesandten des Dalai Lama als „Privatbesuche von Landsleuten“ abqualifiziert. Am 6. März aber teilte der Gouverneur der „Autonomen Region Tibet“, Jampa Phuntsog, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters mit: „Wir werden in der Zukunft weitere Diskussionen haben. Aber wir haben noch nicht das Stadium substanzieller Verhandlungen erreicht.“ Weitere Internet-Attacken auf tibetische Organisationen In der vergangenen Woche wurden mindestens 30 Websites von Tibeter-Organisationen durch „Hacker“ lahmgelegt. Betroffen sind fast alle NGOs, die sich für die Tibeter einsetzen. Unter ihnen ist auch die NGO „Tibetan Center for Human Rights and Democracy“ (TCHRD), deren Website komplett zerstört wurde. Die Internet-Anbieter, deren Server die Websites beherbergen, sagten zu, den Schaden sobald als möglich zu beheben, jedoch haben nicht alle Organisationen Sicherheitskopien ihrer Daten zur Verfügung. Einzig die offizielle Website der Tibetischen Regierung im Exil wurde nicht betroffen, möglicherweise weil sie spezielle Sicherheitseinrichtungen gegen „Hacker“ aufweist. Die Herkunft dieser Attacken ist noch nicht geklärt. China lockt Passagiere mit Niedrigpreisen für Bahnfahrt nach Lhasa Wenn die neugebaute, umstrittene Bahnverbindung nach Lhasa im Juli d.J. offiziell für den Personenverkehr freigegeben wird, lockt China Passagiere mit Niedrigpreisen. Nach den jetzt veröffentlichten Preisen wird der niedrigste Tarif für eine einfache Bahnfahrt von Beijing nach Lhasa umgerechnet etwa Fr. 60 betragen. Die Preise steigen, je nach gebuchter Klasse, bis auf ca. Fr. 200 in der Ersten Klasse an. Damit wäre der Preis für eine Bahnfahrt etwa sechsmal niedriger als für das günstigste Flugticket. Die Bahnfahrt von Beijing nach Lhasa dauert, je nach Umsteigeverbindungen in Xining, mindestens 48 Stunden. Es ist zu befürchten, dass diese Niedrigpreise auch weitere Migranten nach Tibet locken. Quellen: AFP; NewKerala.com (Indien); BBC Zusammengestellt für die GSTF durch Uwe Meya
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