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21.12.2007 -
"Etwas mehr Asylgesuche im Jahr 2006: Mehr Zuwanderer aus Eritrea und Tibet"
Neue Zürcher Zeitung, 23.1.07 Die Asylrekurs-Kommission ARK anerkennt die grosse Gefahr, der Tibetflüchtlinge in China ausgesetzt sind: "...Die grosse Zahl der chinesischen Asylsuchenden ist laut BFM ebenfalls durch einen Entscheid der ARK beeinflusst: Diese sei der Ansicht, dass Tibetern bei ihrer Rückkehr nach China die Hinrichtung drohe, weil sie das Land illegal verlassen hätten." Ganzer Artikel:
Die Zahl der Asylgesuche ist im Jahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr um rund fünf Prozent gestiegen. Das Bundesamt für Migration führt die Zunahme darauf zurück, dass Menschen aus Eritrea und Tibet einfacher Asyl gewährt wird. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 10'537 Asylgesuche gestellt, wie das Bundesamt für Migration (BFM) am Dienstag mitteilte. Das sind 4,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Von 2004 auf 2005 war die Zahl der Gesuche noch um rund 30 Prozent zurückgegangen. 1225 Asylsuchende (2005: 1506) stammten aus Serbien. Markant zugenommen haben die Asylsuchenden aus Eritrea. Mit 1201 Gesuchen (2005: 159) liegt das Land neu auf Rang zwei der am stärksten vertretenen Herkunftsländer. Laut BFM verlassen aufgrund der schwierigen Lage seit zwei Jahren viele Eritreer ihr Land. Im Dezember 2005 habe die Asylrekurskommission (ARK) in einem Grundsatzentscheid festgehalten, dass Deserteuren und Dienstverweigerern aus Eritrea in der Regel Asyl zu gewähren ist - eine Änderung der Praxis, die grosse Auswirkung auf die Anzahl Gesuchsteller im vergangenen Jahr gehabt habe. Mit 816 Gesuchen (2005: 468) liegt der Irak auf Rang drei. Dahinter folgen die Türkei mit 693 Gesuchen und die Volksrepublik China mit 475 Asylgesuchen. Die grosse Zahl der chinesischen Asylsuchenden ist laut BFM ebenfalls durch einen Entscheid der ARK beeinflusst: Diese sei der Ansicht, dass Tibetern bei ihrer Rückkehr nach China die Hinrichtung drohe, weil sie das Land illegal verlassen hätten.
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