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21.12.2007 - "Tibet - Information der GSTF vom 27. April 2007" Olympischer Fackellauf durch Tibet – Protestaktion am Everest Base Camp Das lokale Olympische Organisationskomittee bestätigte nach den Worten seines Vizepräsidenten Wang Wei, dass im nächsten Jahr die Fackel mit dem Olympischen Feuer nicht nur durch Taiwan, sondern auch durch Tibet bis auf den Gipfel des Mount Everst getragen werden soll. Wei sagte auf einer Medienkonferenz in Beijing: „Sie wissen alle, dass Taiwan eine sehr heikle Angelegenheit ist, und ich will hier nicht in Details gehen... Die Aktivisten marschierten, die Tibetische Nationalhymne singend, mit T-Shirts mit der Aufschrift „Keine Fackel durch Tibet“ in das chinesische Bergsteigercamp und trugen...
Der Radiosender “Voice of Tibet” begeht ein denkwürdiges “Jubiläum”: seit genau 10 Jahren werden seine Kurzwellen-Radiosendungen nach Tibet von chinesischen Störsendern blockiert... Olympischer Fackellauf durch Tibet – Protestaktion am Everest Base Camp Das lokale Olympische Organisationskomittee bestätigte nach den Worten seines Vizepräsidenten Wang Wei, dass im nächsten Jahr die Fackel mit dem Olympischen Feuer nicht nur durch Taiwan, sondern auch durch Tibet bis auf den Gipfel des Mount Everst getragen werden soll. Wei sagte auf einer Medienkonferenz in Beijing: „Sie wissen alle, dass Taiwan eine sehr heikle Angelegenheit ist, und ich will hier nicht in Details gehen. Aber nach Diskussionen zwischen beiden Seiten ist eine vorläufige Entscheidung getroffen worden.“ Regierungsstellen in Taiwan wollten diese Stellungnahme nicht kommentieren. Wei bestätigte auch, dass trotz Sicherheits- und ökologischer Bedenken der Fackellauf bis auf den Gipfel des Mount Everest geplant ist. Am 25. April wurden vier amerikanische Tibet-Aktivisten verhaftet, als sie im Basislager auf tibetischer Seite eine Protestaktion durchführten. Vor den Augen einer 70-köpfigen chinesischen Bergsteigergruppe, die dort für den diesjährigen Testlauf des Olympischen Feuers ihr Lager aufgeschlagen hatte, entrollten sie ein Transparent mit der Aufschrift „One World – One Dream – Free Tibet 2008“. Der erste Teil „One World – One Dream“ ist das offizielle Motto der Olympischen Spiele in Beijing. Die Aktivisten marschierten, die Tibetische Nationalhymne singend, mit T-Shirts mit der Aufschrift „Keine Fackel durch Tibet“ in das chinesische Bergsteigercamp und trugen ein Imitat der Fackel mit sich. Nach nur 30 Minuten (!) wurden sie von Sicherheitskräften verhaftet. Per Handy meldeten sie sich von einer lokalen Polizeistation und teilten mit, man habe sie verhört und ihnen die Pässe abgenommen; ansonsten seien sie gut behandelt worden. Später war das Handy abgeschaltet, und der weitere Verbleib der Gruppe ist unklar. Das IOC lehnte eine Stellungnahme ab. „Wir wollen nicht… in politische Angelegenheiten verwickelt werden“, sagte ein Sprecher. „Wir sind hier, um die Spiele zu organisieren…Wir glauben, dass die Spiele die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes fördern“.
Der Radiosender “Voice of Tibet” begeht ein denkwürdiges “Jubiläum”: seit genau 10 Jahren werden seine Kurzwellen-Radiosendungen nach Tibet von chinesischen Störsendern blockiert. Voice of Tibet sendet täglich ein 30-minütiges Programm in tibetischer Sprache und 15 Minuten in Mandarin, das zwischen 19 Uhr und Mitternacht Ortszeit mehrmals wiederholt wird. Der Träger ist eine in Norwegen registrierte NGO, und die Sende-Frequenzen sind gemäss internationalen Abkommen registriert und geschützt. Die Sendungen begannen mit gemieteter Sendezeit bei FEBA Radio, einer Station auf den Seychellen. Diese wurde jedoch kurz darauf von Beijing bedroht, dass man nicht nur Voice of Tibet, sondern alle anderen Aussendungen ebenfalls durch Störsender blockieren werde, so dass FEBA den Vertrag beendete. Jede der täglichen Sendungen von Voice of Tibet wird simultan mit zwei Störsignalen – Musik und Rauschen – belegt. Leistungsfähige Störsender werden nahe der chinesischen Städte Beijing, Xian, Nanjing und Linhe betrieben. Nach Erkenntnissen von Voice of Tibet wurden aber auch zusätzlich in Tibet über 40 lokale Störsender mit Reichweiten von jeweils ca. 30 km installiert, die in ihrem Radius sehr effektiv arbeiten. Quellen: AP/Reuters; Voice of Tibet
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