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21.12.2007 - "Neue Religions-Verordnung: Polizei zersört eine Statue im Kloster Samye" Die PAP (Peoples’ Armed Police = Bewaffnete Volkspolizei) hat Mitte Mai 2007 im Kloster Samye eine Statue von Padmasambhava, der von den Tibetern unter dem Namen Guru Rinpoche verehrt wird, zerstört und den Schutt an einen unbekannten Ort abtransportiert. In dem den Buddhisten heiligen Monat Saga Dawa erschien eine Kolonne chinesischer Militärpolizisten. Sie rissen eine nahezu vollendete, mit Kupfer und Blattgold versehene Statue von Guru Padmasambhava nieder,... ...die dank der Spende zweier chinesischer Gläubiger aus der Industriestadt Guangzhou (früher Kanton genannt) angefertigt worden war. Um zu verhindern, dass etwas über den Abriss nach aussen dringt, hinderte die PAP Pilger, Gläubige und ausländische Touristen daran, das Kloster Samye zu besuchen. Eine grosse Zahl von Militärpolizisten wurde um das Klostergelände herum postiert. Die offizielle Begründung lautete, die Statue sei niedergerissen worden, weil gemäss neuer Vorschriften über die “Regelung der religiösen Angelegenheiten” – ein Verordnung mit 56 Paragraphen - kein neues religiöses Bauwerk ohne offizielle Genehmigung errichtet werden darf. Artikel 13 sieht vor, dass religiöse Organisationen beim Department der Volksregierung der Autonomen Region Tibet für Religiöse Angelegenheiten einen Antrag auf Prüfung und Genehmigung einreichen müssen. Gruppen und Einzelpersonen, die keiner religiösen Organisation angehören, dürfen keine religiösen Bauwerke errichten.
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