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21.12.2008 - "Tibet Information der GSTF vom 28. Oktober 2008" Hat der Dalai Lama resigniert und zieht sich zurück? Entsprechende Äusserungen des Dalai Lama in seiner ersten öffentlichen Rede in Dharamsala nach nach seiner kürzlich überstandenen Operation entzündeten weltweit Spekulationen. In seiner Rede anlässlich des Jubiläums des Tibetan Childrens Village hatte er in ungewöhnlich brüsker Weise ...
Die Zeitung Pakistan News beruft sich auf britische Geheimdienstquellen, nach denen China die März-Unruhen in Lhasa absichtlich angestachelt habe, um einen Vorwand zum harten Eingreifen ... Vollständige Berichte: Hat der Dalai Lama resigniert und zieht sich zurück? Entsprechende Äusserungen des Dalai Lama in seiner ersten öffentlichen Rede in Dharamsala nach nach seiner kürzlich überstandenen Operation entzündeten weltweit Spekulationen. In seiner Rede anlässlich des Jubiläums des Tibetan Childrens Village hatte er in ungewöhnlich brüsker Weise gesagt, er „gebe auf“. Hier sind seine Äusserungen in Auszügen [nicht-autorisierte Übersetzung aus dem Englischen; UM]: „Ich habe für lange Zeit bis jetzt im Umgang mit China ernsthaft den für beide Seiten nützlichen Mittleren Weg verfolgt, doch es hat keine positive Antwort von der chinesischen Seite gegeben. Nun habe ich die Tibetische Regierung im Exil als legitime demokratische Vertretung im Exil gebeten, in Konsultation mit dem tibetischen Volk über den weiteren Weg des Dialogs zu entscheiden...Angesichts dessen, dass es seitens der chinesischen Führung in einem angemessenen Zeitraum keine adäquate Antwort gab, scheint meine Position als Dalai Lama zu einem Hindernis zu werden, anstatt eine Hilfe zur Lösung für Tibet darzustellen... Soweit es mich betrifft, habe ich aufgegeben.“ Diese Äusserungen erscheinen nur wenige Tage vor der möglichen achten Dialogrunde seiner Gesandten überraschend und haben weltweit Spekulationen ausgelöst. Offenbar habe die chinesische Führung nun endgültig entschieden, auf den Tod des Dalai Lama zu warten und hoffe danach auf eine Schwächung der Tibeter durch die resultierende Uneinigkeit. Hat der Dalai Lama wirklich angesichts der Erfolglosigkeit des Mittleren Weges und ständiger Schmähungen durch die chinesische Führung resigniert und will sich zurückziehen? Oder ist diese Äusserung vielmehr wohl kalkuliert, um den Fokus der Diskussion auf das Wohlergehen des tibetischen Volkes zu lenken? China hatte stets das persönliche Schicksal des Dalai Lama in der Vordergrund gestellt, um von der Unterdrückung in Tibet abzulenken. Oder ist es ein „Weckruf“ an die Tibeter, ihr Schicksal stärker in die eigene Hand zu nehmen, anstatt alles auf den Schultern des Dalai Lama abzuladen?
Die Zeitung Pakistan News beruft sich auf britische Geheimdienstquellen, nach denen China die März-Unruhen in Lhasa absichtlich angestachelt habe, um einen Vorwand zum harten Eingreifen zu haben. Nach diesem Bericht soll die britische Aufklärungsbehörde GCHQ, die im englischen Cheltenham ein grosses Abhörzentrum betreibt, schon Wochen vor Beginn der Unruhen im März die Situation in Lhasa überwacht haben und besitze handfeste Beweise, dass die chinesische Armee als Mönche verkleidete Provokateure einschleuste, die dann den gewalttätigen Protest auslösten. China sei schon Wochen vor den März-Unruhen über die sich häufenden kleineren, friedlichen Protestaktionen von Mönchen besorgt gewesen. So kam es in Tibet zu mehreren Manifestationen nach der Verleihung einer Auszeichnung des US-Kongresses an den Dalai Lama und zu Protesten gegen die Restriktionen während der tibetischen Neujahrsfeiern im Februar [vergl. Tibet-Informationen vom 7. und 27. Februar 2008; UM]. Um eine Verstärkung der Proteste in den letzten Monaten vor der Olympiade zu verhindern, sei dann beschlossen worden, als Mönche verkleidete Agenten zu verwenden, die zur Gewalt anstacheln und den Vorwand zum harten Durchgreifen liefern sollten. Quellen:Time Magazine; The Independent; Pakistan News Zusammengestellt für dei GSTF von Dr. Uwe Meya
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