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tibetfocus Archiv: January 2002

Thursday, 24. January 2002

Mitteilung von Prof. Samdong Rinpoche zur Entscheidung S.H. des Dalai Lama die Kalachakra Belehrungen zu verschieben.

(gekürzte Fassung, übersetzt von tibetfocus.com)

Der Kashag heisst die Entscheidung des Dalai Lama willkommen, die Kalachakra Belehrungen zu verschieben. Dies in der Folge von Erschöpfung und Müdigkeit Seiner Heiligkeit. Der Kashag hatte um diese Verschiebung gebeten, da Seine Heiligkeit schon vor einer Woche in Patna unpässlich war.
Fortsetzung und
Originalfassung in englischer Sprache: [weiter]

Aufgegeben von TB @ 09:35 PM MEZ [Link]

Wednesday, 23. January 2002

Die PADMA AG ist europaweit die einzige Herstellerin von pflanzlichen Heilmitteln auf der Basis tibetischer Rezepturen. Die Firma verbindet erfolgreich traditionelle tibetische Medizin und westliche Wissenschaft zu Gunsten der Bevölkerung.
Ein Medienbericht löste Diskussionen aus, ob das Heilmittel Padma 28 Quecksilber enthalte. Die nachfolgende Medienmitteilung der Padma AG wurde am 12. Dezember 2001 anlässlich einer Presseerklärung der Öffentlichkeit verteilt.

Disclaimer:
Die Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF) weist darauf hin, dass die GSTF weder mit der Padma AG Vereinbarungen getroffen noch die nachfolgende Pressemitteilung mitgetragen hat und sich sämtlicher Haftungs- und Auskunftspflicht entzieht.

Medienmitteilung PADMA AG
Schwerzenbach, 12. Dezember 2001
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Aufgegeben von PG @ 06:15 PM MEZ [Link]

Die Schweizer Tibetorganisationen sind erfreut über die unverhoffte Freilassung des tibetischen Gewissensgefangen Ngawang Choephel, dessen Mutter während ihrem Jahrelangen Einsatz für ihren Sohnes auch von Schweizer Parlamentariern empfangen worden war. Gleichzeitig fordern die Schweizer Tibetorganisationen von der offiziellen Schweizer Menschenrechtsdelegation, die sich momentan in China aufhält, eine klare Verurteilung der chinesischen Tibetpolitik. [weiter]

Aufgegeben von TB @ 11:23 AM MEZ [Link]

Tuesday, 22. January 2002

International Campaign for Tibet (ICT), Washington
20. Januar 2002

Ngawang Choephel, ein tibetischer Musik-Ethnologe, der im September 1995 in Shigatse, Tibet, verhaftet wurde, ist nach Verbüßung von über 6 Jahren seiner Haftstrafe von 18 Jahren von den chinesischen Behörden aus medizinischen Gründen auf Bewährung entlassen worden. Er war wegen Spionage beim Filmen traditioneller tibetischer Volkskunst angeklagt worden. Heute um 10.48 vormittags traf er in Detroit ein.

Der 36-jährige Exiltibeter studierte 1993 und 1994 als ein Fulbright Stipendiat am Middlebury College in Vermont. 1995 reiste Ngawang Choephel nach Tibet, um einen Dokumentarfilm über traditionelle darstellende Künste zu drehen. Im Verlauf dieser Arbeiten wurde er von der chinesischen Regierung festgenommen, weil er angeblich „separatistischen Aktivitäten“ nachginge.
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Aufgegeben von TB @ 05:38 PM MEZ [Link]

Thursday, 17. January 2002

2. Januar 2002, China Daily

Vor einem halben Jahrhundert wurden Nachrichten in Tibet durch mühselige Märsche per Pferd oder Yak übermittelt. Aber diese Zeiten sind vorbei.
Zeng erklärte, dass das "digitale Tibet" dazu beitragen werde, die schwierigen Verkehrsverhältnisse auf dem "Dach der Welt" zu überwinden, und dass Menschen rund um den Erdball das wahre Tibet kennen lernen können.
Heutzutage sind moderne Netzwerk-Technologien und Informations-Infrastruktur aus dem Leben der TibeterInnen nicht mehr wegzudenken.
Ein Tibetologe, Li Tao, sagte vor kurzem an einem akademischen Treffen in Chengdu, der Hauptstadt der im Südwesten Chinas gelegenen Provinz Sichuan: "Ausserdem wird ein "digitales Tibet" errichtet. Dieses soll das Monopol des Auslands, welches Informationen über Tibet auf dem Internet verbreitet, durchbrechen."
Zeng Zhongyi, der Hauptgeschäftsführer des Fernmeldewesens in Tibet (Tibet Telecom Company) erklärte, dass mit "digitales Tibet" die Modernisierung des Informationsaustausches in Tibet gemeint ist.

Die zentralen und lokalen chinesischen Regierungsbehörden werden Investitionen in die Informations-Infrastruktur der Region erhöhen. Im Jahre 2004 werden optische Glasfaserkabel alle Regionen Tibets erreicht haben.
Zusätzlich werden alle Städte der Region bis zum Jahre 2005 an das Telefonnetz angeschlossen werden. Die Zahl der Internet-BenutzerInnen wird in den kommenden Jahren erheblich ansteigen.
Aufgrund der Tatsache, dass Tibet eine geringe Bevölkerungsdichte aufweise, habe die Region entschieden, der Entwicklung des Informations-Bereichs Vorrang zu geben.
Von der Tibet University wurde vor kurzem, als Teil des "digitalen Tibet", eine Windows-Plattform errichtet, die kompatibel ist mit der tibetischen, der chinesischen und der englischen Sprache.
Am 15. Dezember ist eine multifunktionale, integrierte Software in Tibetisch, Chinesisch und Englisch, die vom "Northwest China Institute for Nationalities" entwickelt worden war, von Experten gutgeheissen worden. Mit dieser Software können TibeterInnen, die Computer- und Internet-Kenntnisse haben, Applikationsprogramme in ihrer Muttersprache kompilieren.


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Aufgegeben von TB @ 12:52 AM MEZ [Link]

Friday, 11. January 2002

Berichten aus der Region zufolge nahm die Deportation tibetischer Flüchtlinge aus Nepal in letzter Zeit merklich zu. Diese Deportationen sind dem Völkerrecht zufolge verfahrenstechnisch illegal und verstoßen gegen eine Verpflichtung der nepalesischen Regierung, ab Januar 1990 Asylsuchende dem Hochkommissariat für Flüchtlinge der Vereinten Nationen in Kathmandu zu übergeben.
Die nepalesische Polizei erklärt hierzu, die Deportierten hätten ja gar nicht um Asyl nachgesucht und seien daher illegale Reisende ohne Dokumente.

Zuverlässige TIN zugegangene Berichte besagen, daß mindestens 15 Tibeter seit dem 25. November 01 von der nepalesischen Polizei den Grenzschützern auf der chinesischen Seite ausgehändigt wurden, darunter auch einige Kinder, die von ihren Eltern mit einem Wegführer auf die Reise ins Exil geschickt worden waren.

Berichte von Tibetern, die aus Nepal über die chinesische Grenze zurückgeschickt wurden, aber denen dann später die Flucht gelang, zeigen, daß nepalesische Grenzschützer oft recht gute Beziehungen zu ihren Kollegen auf der anderen Seite der Grenze haben und daß sie sich Kopfgelder verdienen können, wenn sie die tibetischen Flüchtlinge zurückschicken. Auf diese Weise deportierte Tibeter werden häufig von den chinesischen Behörden inhaftiert und können mehrere Wochen oder Monate in Haftanstalten oder Gefängnissen eingesperrt werden. [weiter]

Aufgegeben von TB @ 12:17 AM MEZ [Link]

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