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tibetfocus Archiv: January 2007

Saturday, 27. January 2007

Um den Tourismus zu fördern, mißachtet Frankreich die Menschenrechte

Die gewaltige Zunahme chinesischer Touristen in Frankreich hat die französische Regierung veranlaßt, einen 65seitigen Ratgeber darüber herauszugeben, wie man ihnen am besten begegnen sollte. Die vom französischen Ministerium für Tourismus verlegte Broschüre gibt Ratschläge dazu, wie man den chinesischen Reisenden ihren Aufenthalt in Frankreich möglichst angenehm gestalten kann. Alarmierend ist die Tatsache, daß dabei zur Selbstzensur geraten wird, um Frankreich für chinesische Touristen attraktiv zu gestalten.

Im Kapitel mit der Überschrift "Ratschläge für Verhandlungsführung und Geschäftsbeziehungen“ heißt es: "Vermeiden Sie es, über chinesische Politik wie etwa die Ereignisse auf dem Tiananmen-Platz oder die heiklen Themen Taiwan und Tibet zu reden".

Bericht und Urgent Action -Musterbriefe mit Adressen: [weiter]

Aufgegeben von TB @ 12:28 PM MEZ [Link]

Neue Zürcher Zeitung, 23.1.07
Die Asylrekurs-Kommission ARK anerkennt die grosse Gefahr, der Tibetflüchtlinge in China ausgesetzt sind: "...Die grosse Zahl der chinesischen Asylsuchenden ist laut BFM ebenfalls durch einen Entscheid der ARK beeinflusst: Diese sei der Ansicht, dass Tibetern bei ihrer Rückkehr nach China die Hinrichtung drohe, weil sie das Land illegal verlassen hätten."
Ganzer Artikel: [weiter]

Aufgegeben von TB @ 12:13 PM MEZ [Link]

Monday, 22. January 2007

Evangelischer Pressedienst, 21.1.07:
Nairobi (epd). Die kenianische Botschaft in Indien hat dem Dalai Lama die Einreise nach Kenia verweigert, wo das spirituelle Oberhaupt der Tibeter am Weltsozialforum teilnehmen wollte. Die kenianische Tageszeitung "Daily Nation" berichtete am Sonntag, die Botschaft habe kein Visum erteilt, obwohl Kenias Vize-Präsident... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 06:08 PM MEZ [Link]

Tuesday, 9. January 2007

Human Rights Watch, 21. Dezember 2006
Eine Kampagne der chinesischen Regierung fordert von tibetischen Dorfbewohnern, unter strikten öffentlichen Bauvorgaben ihre eigenen Häuser neu zu bauen. Diese Kampagne führt laut eines Berichts der in New York ansässigen Human Rights Watch dazu, dass Dorfbewohner verarmen, anstatt wirtschaftlich davon zu profitieren.

Der Bericht vom 20. Dezember 2006 besagt, dass die Kampagne "Namdrang Rangdrik" im Jahre 2005 als Teil des 11. chinesischen Fünf-Jahresplans ins Leben gerufen wurde. "Den Tibetern wurde von lokalen Beamten erklärt, dass saubere und moderne Häuser nötig seien, um einen guten Eindruck auf die wachsende Zahl von Touristen zu machen und dass die Region so modernisiert würde.“

Weiter heißt es in dem Report: „Die Finanzierungsvereinbarungen über die Renovierungsarbeiten führten auch zur Verarmung der tibetischen Bevölkerung... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 06:37 PM MEZ [Link]

Monday, 8. January 2007

www.phayul.com, 5. Januar 2007, Tenzin Choephel

Aus zuverlässiger Quelle verlautet, daß alle tibetischen Webblog-Artikel, die etwas mit der berühmten tibetischen Schriftstellerin Woeser zu tun haben und die von anonymen Bloggern ins Netz gestellt wurden, auf Befehl von höherer Stelle von den Betreibern der tibetischsprachigen Websites aus dem Netz entfernt werden mußten.

Unserer Auskunftsperson zufolge erteilte die Polizeibehörde der Stadt Mingyang in der Provinz Sichuan am 7. Dezember 2006 den Web-Administratoren den Befehl, alle Artikel auf tibetischen Websites in Sichuan, die sich auf die Autorin Woeser beziehen, herauszunehmen. Der jeweilige Server wies dann den Webmaster einer tibetischen Website an, alle von Bloggern eingestellten Artikel, die sich auf die
Autorin Woeser beziehen, zu entfernen.

An jenem Tag war eine gewisse tibetische Website etwa zwei Stunden lang unzugänglich und wurde erst wieder aktiviert, ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 09:36 AM MEZ [Link]

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