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tibetfocus Archiv: April 2005
Sunday, 24. April 2005
Die dunkle Seite des Booms ruft die Erinnerung an faschistische Staaten der 20er und 30er Jahre wach, sagt der tibetische Schriftsteller Jamyang Norbu Chinas Wirtschaftsboom ist so fabelhaft, daß er die Hoffnungen und Vorhersagen von Investoren und Experten bei weitem übertroffen hat. Nur ein kleiner Nachtrag, ein Gedanke, der oft zusammen mit diesen Prognosen ausgesprochen wurde, hat sich allerdings nicht bewahrheitet: Kapitalismus und Freihandel haben keine Demokratie nach China gebracht, noch gibt es irgendwelche Anzeichen, daß sie es tun würden. Am 14. September 2004 verwarf Präsident Hu Jintao in einer wichtigen Rede an die Nation die Idee der Demokratie für China kategorisch. Im Dezember 1998 hatte Präsident Jiang genau dasselbe getan. [weiter]
Aufgegeben von TB @ 07:01 AM MEZ [Link]
Thursday, 21. April 2005
Manor führt im April eine geschmacklose und irreführende Promotion mit dem Titel
durch (siehe www.manor.ch/de/corporate/press.cfm). Gegen diese undifferenzierten China-Wochen muss etwas unternommen werden. Auf einen Brief vom 12.4.05 und ein E-Mail vom 19.4.05 (hier) hat die GSTF von Manor leider keine befriedigenden Antworten erhalten. Deshalb haben wir heute eine Pressemitteilung an die Medien versandt. Zudem haben wir einen Protest-Flyer entworfen (Downloadseite hier oder rechts unter 'Wie kann ich helfen', Aktuelle Aktion). Bitte verteilen Sie den Flyer an möglichst viele Leute, ev. auch vor Manor-Geschäften. Es geht darum, das einseitige China-Bild zu korrigieren sowie Manor zum Dialog aufzufordern, insbesondere auch betreffend ihre Produktionsbedingungen in China. Besten Dank für Ihre Mithilfe! Ihr GSTF-Vorstand [weiter]
Aufgegeben von JPS @ 09:42 PM MEZ [Link]
Saturday, 16. April 2005
Der Tag, an dem entschieden wird, ob das Waffenembargo der Europäischen Union gegen China aufgehoben wird, rückt näher (16./17. Juni, EU-Gipfel).Trotz Beschlusses des Bundestags im Dezember, trotz vieler Proteste von Bürgerinnen und Bürgern will der Bundeskanzler immer noch das Waffenembargo gegen China aufheben. Aktiv werden Sie hier: [weiter]
Aufgegeben von TB @ 04:40 PM MEZ [Link]
Telepolis, 15.4.05: Nach einer Studie hat China das umfassendste und effizienteste Filtersystem der Welt, auch dank der Mithilfe durch westliche Unternehmen. Das Internet, so war die Hoffnung, würde auch totalitäre Systeme untergraben und eine Demokratisierung mit sich bringen. Haben die Menschen erst einmal Zugriff, so könne man den Informations- und Kommunikationsfluss letztlich nicht völlig kontrollieren und zensieren. Allerdings wurde diese optimistischen These schon vor Jahren bezweifelt (Lässt sich das Internet wirksam von autoritären Staaten kontrollieren? (1)). Obgleich die Zeitspanne sicherlich für eine endgültige Beurteilung noch zu kurz ist, so zeigt eine neue Studie der OpenNet Initiative (2) (ONI) über die staatliche Kontrolle des Internet in China doch, dass sich diese mit großem Aufwand recht effektiv bewerkstelligen lässt. [weiter]
Aufgegeben von TB @ 04:26 PM MEZ [Link]
Tuesday, 12. April 2005
© Tages-Anzeiger; 15.04.2005 Couchepin trifft den Dalai Lama im August 05 Von Bruno Vanoni, Bern Bern. - Bundesrat Pascal Couchepin wird mit dem Dalai Lama, dem Oberhaupt der Tibeter, zusammentreffen, wenn er vom 5. bis 12. August in Zürich weilt. Dies habe der Bundesrat am Mittwoch so festgelegt, sagte Regierungssprecher Achille Casanova auf Anfrage. Aussenministerin Micheline Calmy-Rey habe aus Termingründen von einem Treffen absehen müssen. Letztmals hatte sich im Jahr 2001 mit Ruth Dreifuss ein Bundesratsmitglied mit dem Dalai Lama getroffen. China ist gegen solche Regierungskontakte, weil der Dalai Lama für seine Heimat Tibet mehr Selbstbestimmungsrechte fordert. Der Zürcher SP-Nationalrat Mario Fehr ist erfreut über den bundesrätlichen Entscheid und überzeugt, dass für den Empfang ein würdiger Rahmen gefunden werde. Weitere Berichte [weiter]
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Tuesday, 5. April 2005
Die Welt, 3.4.05: Der Dalai Lama hat den verstorbenen Papst Johannes Paul II. als "großen spirituellen Führer" gewürdigt.
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Sunday, 3. April 2005
Radio Free Asia, www.rfa.org, 28 03.2005 Chinesische Gefängnisbeamte warnten die uighurische Geschäftsfrau Rebiya Kadeer, ihre fünf erwachsenen Kinder, die sie in China zurückließ, wären "erledigt", sollte sie im Ausland politisch heikle Informationen enthüllen oder sich mit uighurischen Separatisten treffen. [weiter]
Aufgegeben von TB @ 06:15 PM MEZ [Link]
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