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tibetfocus Archiv: April 2008 Wednesday, 30. April 2008
(sda) Rund 140 Personen haben am Dienstag vor dem Sitz des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne gegen die chinesische Tibet-Politik demonstriert. Sie forderten einen ![]() Die Demonstranten, darunter viele Tibeterinnen und Tibeter, seien friedlich vom Bahnhof zum IOC-Sitz am See marschiert, sagte die Stadtpolizei auf Anfrage. Unter den Demo-Teilnehmern befand sich auch der Waadtländer Ständerat Luc Recordon (Grüne). Lausanne war nach Zermatt (am Freitag) und Bern (am Samstag) die letzte Schweizer Etappe der "tibetischen Fackel für die Freiheit"... [weiter] Aufgegeben von TB @ 11:59 AM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
Zeigen wir der Welt, dass wir nicht einverstanden sind mit dem brutalen Vorgehen der chinesischen Regierung in Tibet. Wir zeigen den Tibetern: "Ihr seid nicht alleine und wir vergessen euch nicht!" Wir sagen "NEIN" zu Menschenrechtsverletzungen. Hier der praktische Weg: AKTIV WERDEN FÜR TIBET! MAHNWACHEN in MENSCHENRECHTSMARSCH von IMMENSEE nach LUZERN am 03. Mai mit tibetischen Mönchen. ![]() SPENDENAUFRUF für TIBET: Nachdem sich das IOC für den Fackellauf durch Tibet ausgesprochen hat, braucht es entschiedene Schritte: Zusätzliche DETAILINFORMATIONEN zu einzelnen Veranstaltungen finden Sie in der Agenda.
Die Avaaz-Petition wurde mit 1,6 Mio Unterschriften in diversen Städten der Welt an Regierungsstellen übergeben. Bilder hier! AKTIV WERDEN FÜR TIBET mit einem E-Mail an die UN-Menschenrechtskommissarin Louise Arbour. TV-Tipps zu TIBET: Umfassende Liste von www.namse.ch BRIEFE schreiben an das Internationale Olympische Komitee IOC Lausanne, Präsident Jacques Rogge :
BRIEFVORLAGEN D + E + F unter AKTIV WERDEN FÜR TIBET Oder ein BEISPIEL nehmen an der Klasse 4Pa der Sekundarschule Reigoldswil, die einen besorgten Brief mit 240 Unterschriften an die chinesische Botschaft in Bern sandte! (s. unter "weiter") LESERBRIEFE schreiben in der Lokalpresse: [weiter] Aufgegeben von TB @ 11:21 AM MEZ [Link] [Kein Kommentar] 29. April 2008: Mitteilung des Direktors des Tibetischen Flüchtlingszentrums in Dharamsala Im Augenblick befinden sich nur 17 Neuankömmlinge in unserem Zentrum, die meisten davon sind alt und gebrechlich. Seit dem 10. März kamen keine neuen Flüchtlinge mehr aus Tibet, und zwar aus folgenden Gründen: 1) Die chinesische Regierung hat entlang der Grenze von Nepal zu Tibet eine große Zahl von Soldaten stationiert und sogar nach Nepal entsandt, um die Grenzübergänge unpassierbar zu machen und die Grenze auf etwaige Flüchtlinge genau zu überwachen. 2) In Tibet selbst darf sich kein Tibeter von einem Ort zum anderen bewegen. 3) Die chinesischen Behörden nehmen häufig Kontrollen in den tibetischen Häusern und Wohnungen vor, um zu überprüfen, ob noch alle Mitglieder eines Haushaltes anwesend sind. Die Situation in Tibet ist äußerst kritisch, den spärlichen Informationen zufolge, die uns zugehen, hat die chinesische Regierung die Klöster von der Nahrungs- und Wasserversorgung abgeschnitten und alle Klöster mit bewaffneten Sicherheitskräften und Panzern umstellt. Außerdem werden die Mönche von der chinesischen Polizei brutal gefoltert. Jene Tibeter, die festgenommen wurden, weil sie friedlich gegen die chinesische Herrschaft demonstriert hatten, wurden weit weg in Richtung der chinesischen Grenze verschleppt und in einer ehemaligen Ziegelgrube zusammengepfercht, wo der Platz so beengt ist, daß sie nicht einmal sitzen können. Anfänglich erhielten sie versalzene Reissuppe, woraufhin sie sehr durstig wurden. Danach bekamen sie gar nichts mehr zu essen und zu trinken, und die Aufseher erklärten den tibetischen Gefangenen, sie sollten doch sterben, wenn sie es wollten. Viele gehen zugrunde ohne Wasser und Nahrung, und manche trinken aus Durst ihren eigenen Urin. Eine andere Gruppe von Gefangenen ist in einer entlegenen Wüstengegend inhaftiert. Dies ist eine sehr tragische Zeit für unser Tibet. Möge Gott ihnen beistehen. Aufgegeben von TB @ 11:18 AM MEZ [Link] [Kein Kommentar] Tuesday, 29. April 2008
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.4.08: Aufgegeben von TB @ 09:04 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.4.08: Aufgegeben von TB @ 09:04 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar] Tibetisches Solidaritätskomitee: Pressemitteilung, 28. April 2008 Nach Berichten der internationalen Medien hat die chinesische Regierung kurz nach dem Beschluß, das Olympische Feuer auf die Spitze des Mount Everest zu tragen, Vertreter internationaler Medien zur Besichtigung dorthin gebracht und da traf auch schon die zweite Olympische Fackel am Aufgegeben von TB @ 11:51 AM MEZ [Link] [Kein Kommentar] Monday, 28. April 2008
www.dalailama2008.ch
Aufgegeben von TB @ 07:32 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar] Sunday, 27. April 2008
tibetfocus web-shop ![]() Mit Ihrem Einkauf im tibetfocus web-shop können Sie die GSTF ganz direkt unterstützen und dann durch den Einsatz z.B. einer Tibetfahne oder von Gebetsfähnchen Ihre Solidarität mit Tibet zeigen. Sie finden auch eine interessante Auswahl an Büchern zu Tibet. Wir bieten unseren Migliedern und allen weiteren Interessierten diesen Service an. Ihr Besuch im tibetfocus web-shop hilft Tibet und freut uns deshalb sehr! Die NEUEN, sehr beliebten FREE TIBET-Schals sind erhältlich! Schauen Sie rein. [weiter] Aufgegeben von TB @ 11:58 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar] Saturday, 26. April 2008
![]() Eine Teilnehmerin ist beeindruckt: "Ein wirklich sonniger Solidaritätstag gestern auf dem Bundesplatz in Bern. Viele eindrückliche, besinnliche und wunderbare Momente und Begegnungen, mit Nachklang. Das Anliegen dieser grossen Versammlung war mir immer wieder bewusst, trotz der (ebenso wichtigen) Fröhlichkeit der ich begegnet bin. Und ich hoffe aus tiefstem Herzen, dass all die Ungerechtigkeit am tibetischen Volk ein Ende nimmt. Es ist höchste Zeit." Die Solidaritätsveranstaltung auf Video Video von Tsering Phurtag und andere Musikeinlagen an der Kundgebung für Tibet Medienmitteilung: "Der Bundesrat muss jetzt Klartext reden" und Rede der GSTF-Präsidentin: "Solidarität zeigen! Und dann?" [weiter] Aufgegeben von TB @ 09:05 AM MEZ [Link] [4 Kommentare] Friday, 25. April 2008
Süddeutsche Zeitung, 25.4.08: Die chinesische Regierung will nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua in den nächsten Tagen einen Vertreter des Dalai Lama treffen. Damit würde China einen Kurswechsel im Tibet-Konflikt einleiten. Aufgegeben von TB @ 04:27 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
taz, 25.4.08, VON GEORG BLUME: Die chinesische Regierung kündigt baldige Gespräche mit dem Dalai Lama an. Doch offenbar ist dieser unerwartete Kurswechsel auch innerhalb der chinesischen Führung umstritten. taz, 25.4.08 KOMMENTAR VON SVEN HANSEN: Nur Reden reicht nicht Peking spricht mit der "Dalai Clique". Und das IOC kann aufatmen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Sponsoren der Olympischen Spiele in Peking können aufatmen: Am Freitag hat Chinas amtliche Nachrichtenagentur Xinhua Gespräche der Regierung mit Vertretern des Oberhaupts der tibetischen Buddhisten angekündigt. Sie sollten "in Kürze" stattfinden. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung. Viele Regierungen und Institutionen hatten Peking in den letzten Wochen zum Dialog mit dem Dalai Lama aufgefordert. Lange schien es, als könne Peking es sich gerade in dieser wichtigen Zeit vor den prestigeträchtigen Spielen nicht leisten, dem Druck ... Aufgegeben von TB @ 04:20 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar] Thursday, 24. April 2008 Tibetan Solidarity Committee, www.stoptibetcrisis.net, Pressemitteilung, 19. April 2008 Etwa 40 Lastwagen mit Angehörigen der chinesischen Polizei und der Armee fuhren am 18. April gegen 3 Uhr Ortszeit in den Norden von Lhasa, wo sich das Kloster Sera befindet. Nach Angaben aus verläßlichen Quellen gingen Polizei und Armee im Wohntrakt der Mönche von Sera von Tür zu Tür und Aufgegeben von TB @ 08:52 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar] Wednesday, 23. April 2008
20minuten, 22.04.08; 23:14 von Patrick Marbach ![]() «Als Höhepunkt und eigentlicher Anlass für die Kundgebung war der Einlauf von tibetischen Athleten mit der Freiheitsfackel vorgesehen», erklärt Koordinatorin Daniela Lehmann... Aufgegeben von TB @ 08:19 AM MEZ [Link] Tuesday, 22. April 2008 Pressemitteilung, 18. April 2008: Ehemaliger Leiter des Klosters Rong Gonchen in kritischem Zustand Die chinesischen Behörden haben nach dem gestrigen Protest zu beispiellosen Unterdrückungsmaßnahmen im Kloster Rong Gonchen im Bezirk Rebkong (chin. Tongren Xian) gegriffen, so verlauten bestätigte Informationen, die das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) erhielt. Aufgegeben von TB @ 10:59 AM MEZ [Link] 18. April 2008, Presseerklärung des Kalon Tripa* Prof. Samdhong Rinpoche zur Situation in Tibet Seit dem 10. März 2008 hat es weit verbreitete Proteste in allen Gebieten von U-Tsang, Kham und Amdo gegeben, sowie in verschiedenen Städten in China, in denen Tibeter leben. Diese Proteste sind ein Ausbruch der seit fünf Jahrzehnten in den Herzen des tibetischen Volkes entstandenen - Am 14. März wurden in Lhasa mehrere Stunden lang ungewöhnliche Unruhen geduldet, ohne dass die Behörden irgendwelche Präventivmaßnahmen ergriffen. - Die Mehrzahl der Demonstranten, die sich an diesem Tag an gewalttätigen Aktionen beteiligten, war der ortansässigen Bevölkerung unbekannt. Insbesondere kam es vor, dass Leute gesehen haben, wie chinesische Polizisten in tibetischer Kleidung und in Mönchsroben... [weiter] Aufgegeben von TB @ 05:59 AM MEZ [Link]
Spiegel, 21.4.08: China startet Propaganda-Offensive Aufgegeben von TB @ 12:11 AM MEZ [Link]
Süddeutsche Zeitung, 19.4.08: Strategien für Chinas Image von Karen Heumann Dass die Olympischen Spiele in Peking jetzt schon eine "PR-Katastrophe" für die Chinesen und das Internationale Olympische Komitee (IOC) sind, das ist überall (und nicht zuletzt auf den politischen Meinungsseiten) zu lesen - und als Werberin von der Süddeutschen Zeitung befragt, wie das Image dieser Spiele noch zu retten wäre, muss ich erst einmal klarstellen, dass ich eine solche Bitte nicht annehmen würde, solange es sich bei China um ein Unrechtsregime handelt. Die mir gestellte Aufgabe ist also eher surreal als real, denn ich könnte einem Gesandten des IOC oder Chinas, der hilfesuchend mein Büro betritt, nur unter der Voraussetzung helfen, dass er glaubhaft macht, dass in China gerade aus einem Unrechtsregime ein Rechtsstaat wird. Hier nun würde die Sache interessant... [weiter] Aufgegeben von TB @ 12:05 AM MEZ [Link] Saturday, 19. April 2008 ![]() Mit Ihrem Einkauf im tibetfocus web-shop können Sie die GSTF ganz direkt unterstützen und dann durch den Einsatz z.B. einer Tibetfahne oder von Gebetsfähnchen Ihre Solidarität mit Tibet zeigen. Sie finden auch eine interessante Auswahl an Büchern zu Tibet. Wir bieten unseren Migliedern und allen weiteren Interessierten diesen Service an. Ihr Besuch im tibetfocus web-shop hilft Tibet und freut uns deshalb sehr! Eine NEUE, autorisierte Biografie des Dalai Lama ist erhältlich! Schauen Sie rein. [weiter] Aufgegeben von TB @ 05:25 PM MEZ [Link]
11. April 2008, NBC ![]() VIDEO NBC-Interview mit S.H. dem Dalai Lama (Englisch) 43' Abschrift des NBC-Interviews mit S.H. dem Dalai Lama (Englisch) Aufgegeben von TB @ 04:19 PM MEZ [Link] Friday, 18. April 2008
Tibetan Solidarity Comitee: Pressemitteilung, 17. März 2008 Aufgegeben von TB @ 03:00 PM MEZ [Link]
Die Welt online, 17.4.08: Aufgegeben von TB @ 12:27 PM MEZ [Link] 18. April 2008, Japanischer Tempel sagt aus Protest Feier ab Eigentlich hätte der Tempel Zenkoji in Nagano am 26. April eine Zeremonie für den Beginn des Fackellaufs in Japan abhalten sollen. Doch die Tempelgemeinde zog nun die Zusage zurück, wie ein örtlicher Olympiabeauftragter heute in Tokio mitteilte. «Die Mönche sind sehr beunruhigt», sagte ein Mitarbeiter des Tempels. «Wir teilen das starke Gefühl, dass wir die gleichen Buddhisten wie die Tibeter sind.» In dem Tempel wurden ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 09:47 AM MEZ [Link] Die Welt, 17.4.08: New Delhi Nur Jubel-Chinesen durften an die Fackelstrecke 15.000 Polizisten, Straßensperren, 180 Festnahmen: Für den Transport des olympischen Feuers durchs indische Neu Delhi wurde ein enormer Aufwand betrieben. Die Strategie zahlte sich aus: Demonstranten hatten keine Chance. An der Strecke wurden stattdessen Jubel-Chinesen aufgestellt... ![]() Ein Großaufgebot der Polizei hielt pro-tibetische Demonstranten in Neu-Delhi auf Abstand. Außerhalb der Sicherheitszone gab es Proteste und rund 100 Festnahmen. Video: Festnahmen beim Olympischen Fackellauf in Indien REUTERS Süddeutsche Zeitung, 17.4.08: 15.000 Polizisten für eine Flamme Noch bevor die olympische Flamme durch die indische Hauptstadt getragen wird, haben Exiltibeter mit ihren Protesten begonnen. Rund 15.000 Polizisten sollen den Lauf schützen. Aufgegeben von TB @ 09:40 AM MEZ [Link] Monday, 14. April 2008 Die chinesische Polizei hat neun tibetische Mönche verhaftet und ihnen einen Bombenanschlag zur Last gelegt. Nach Angaben der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua sollen die neun Männer gestanden haben, am 23. März einen selbst gebastelten Sprengsatz in ein Regierungsgebäude in der Stadt Gynabe geschafft und ihn dort gezündet zu haben. Der Bericht ließ offen, ob es bei dem Vorfall Verletzte oder Sachschäden gegeben habe. Eine Begründung für die späte Veröffentlichung der Vorwürfe fehlte ebenfalls. China hatte tibetischen Gruppen wiederholt vorgeworfen, Attentate zu planen. Der Xinhua-Bericht ist jedoch der erste über einen Bombenanschlag während der Unruhen in Tibet. Eine unabhängige Prüfung der Vorwürfe ist nicht möglich, da ausländische Journalisten die Region verlassen mussten. Dalai Lama weist Chinas Vorwürfe zurück Aufgegeben von TB @ 03:42 AM MEZ [Link]
14.04.2008 (sda) ![]() Wie die "Seattle Times" in ihrer Internetausgabe weiter berichtete, wiederholte der Dalai Lama seine Drohung, dass er als politischer Führer zurücktreten würde, falls ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 03:32 AM MEZ [Link] Sunday, 13. April 2008
Die Welt, 11.4.08 Nach den Demonstrationen während der Fackelläufe in London, Paris und San Francisco gibt IOC-Präsident Jacques Rogge zu: "Das ist eine Krise, keine Frage". Trotzdem soll die Route der Fackel unverändert bleiben. Das Internationale Olympische Komitee hat den Weg des Olympischen Feuers durch Tibet erneut abgesegnet. „Das Exekutivkomitee hat die geplante Route nochmals diskutiert und ihr zugestimmt. Das gilt auch für ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 07:46 PM MEZ [Link]
Seit Freitag 11.04.08 ist die Webseite der Tibetischen Exiladministration in Dharamsala www.tibet.net nicht mehr aufrufbar. Es wird vermutet, dass sie durch Hacker "unbekannter" Herkunft zerstoert wurde. Wie die Besucherinnen und Besucher von www.tibetfocus.com sicher bemerkten, war auch unsere Webseite am 12. April mehrere Stunden nicht mehr errichbar. Nachforschungen ergaben, dass der Server durch ein Script lahmgelegt wurde, ohne jedoch nachhaltige Zerstörungen angerichtet wurden. Auch wir können nur Vermutungen über "unbekannte" Urhebrschaft hegen... Aufgegeben von TB @ 07:30 PM MEZ [Link] Monday, 7. April 2008 Berichte über weitere Unruhen mit Todesopfern – rabiates Vorgehen Laut bestätigten Information des TCHRD kamen mindestens acht Personen ums Leben, als am 3. April Milizen der bewaffneten Volkspolizei (PAP) und Polizisten des Büros für Öffentliche Sicherheit (PSB) auf demonstrierende Mönche und andere Tibeter schossen... Ausländische Journalisten in Beijing erhalten Todesdrohungen Journalisten, die kürzlich auf offizielle Einladung Lhasa besuchten und Zeugen des Mönchsprotestes im Jokhang-Tempel waren [vergl. Tibet-Information vom 28. März 2008; UM], erhielten hunderte von Anrufen oder SMS-Botschaften mit teilweise schwersten Drohungen... Aufgegeben von JPS @ 10:34 PM MEZ [Link]
SDA 06.04.2008 Die vollständige Botschaft an alle Tibeterinnen und Tibeter von S.H. dem Dalai Lama: [weiter] Aufgegeben von SG @ 08:18 AM MEZ [Link] Saturday, 5. April 2008
Das Magazin: Diskussion zum Artikel , 05. April 2008 von Kai Strittmatter (SEHR lesenswert! tibetfocus.com-Team) Reich der Tritte«Die chinesische Kultur ist nichts anderes als ein Festessen aus Menschenfleisch, das nur den Reichen zum Genuss zubereitet wird.» Lu Xun, 1925 Lu Xun war der grösste Schriftsteller, den China jemals hatte. Wenn ein Chinese den Literaturnobelpreis verdient hätte, dann er. Er starb, zu seinem Glück, kurz bevor die Kommunistische Partei 1949 an die Macht kam. Vor ein paar Jahren erschien das Kantoner Hochglanzmagazin «New Weekly» mit einem Holzschnitt von Lu Xun auf dem Titel. «Alles, was wir heute verfluchen möchten», lautete die Titelzeile, «hat Lu Xun schon verflucht.» Das ist so wahr... [weiter] Aufgegeben von TB @ 09:03 AM MEZ [Link] das Bild der chinesischen Soldaten mit der Mönchskutte unter dem Arm, denn es hat nichts mit den heutigen Vorgängen in Tibet zu tun. Lassen wir uns von China nicht in eine Manipulationsecke drängen. Hier also die Wahrheit zum Bild: Tashi Phuntsok ist Sprecher des Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD) mit Sitz im indischen Dharamsala. Die Nichtregierungsorganisation setzt sich aus dem nordindischen Exil heraus für Menschenrechte der Tibeter ein, und ist dementsprechend unverdächtig, den in Peking regierenden Kommunisten nach dem Mund zu reden. „Mit den augenblicklichen Unruhen in Tibet hat das Foto nichts zu tun“, sagt Phutsok, und liefert den handfesten Beweis gleich mit: Das Bild ziert die Rückseite des Jahrbuches, in dem das TCHRD die Ereignisse in Tibet dokumentiert – des Jahrbuches 2003. Aufgegeben von TB @ 07:18 AM MEZ [Link]
Süddeutsche Zeitung, 4.4.08, von Karin Steinberger Weit gekommen ist er nicht. Die Polizei hat ihn aufgehalten. Er muss trotzdem weitermachen, hat ja sonst nichts mehr, seine Bücher hat er der Bücherei geschenkt, die Wohnung ist aufgelöst. Es gibt jetzt nur noch ihn - und das Ziel Lhasa. Und die zwei Mobiltelefone, die er demonstrativ auf den Tisch legt, sein letztes Aufgebot. Aufgegeben von TB @ 07:06 AM MEZ [Link]
Warum das Internationale Olympische Komitee jede Einmischung in die Politik Chinas vermeiden will. IOC-Funktionär Verbruggen redete sich bei Fragen zu Tibet in Rage. Im dritten Stock des Pekinger Swisshotels offenbarte sich das ganze Dilemma des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Ob bei den Olympischen Spielen in Peking eventuelle Proteste auf den Rängen im Fernsehen live zu sehen sein werden, wurde Hein Verbruggen von einem Journalisten gefragt. „Ich hoffe es für Sie“, sagte der Vorsitzende der IOC-Koordinierungskommission... Herr Tröger, war es ein Fehler, die Olympischen Spiele an China zu vergeben? Das Problem ist doch: Im Moment schaut nur China auf die Spiele, die Welt schaut auf Tibet. Peter Danckert, dem Vorsitzenden des Sportausschusses im Deutschen Bundestag. Peter Danckert, hält es für einen Fehler der Sportführer, sich schon jetzt gegen einen Boykott der Olympischen Spiele in Peking festzulegen. Aufgegeben von TB @ 06:49 AM MEZ [Link]
Spiegel online, 4.4.08: Der Aufstand gegen die chinesischen Machthaber ist nicht zu Ende: In einer tibetischen Präfektur ist es zu neuen Protesten gekommen - ersten Berichten zufolge wurde ein Beamter schwer verletzt. Die chinesische Regierung kündigt ein knallhartes Vorgehen gegen Demonstranten an. Aufgegeben von TB @ 06:17 AM MEZ [Link]
Seit dem 10. März haben Tibeter in allen drei traditionellen Provinzen Tibets auf den Strassen demonstriert. Infolge der brutalen Niederschlagung sind bisher mindestens 140 Menschen ums Leben gekommen. Nur von 40 sind bisher die Namen und die Herkunft bekannt geworden. Vier weitere Todesopfer, deren Identität kürzliche bekannt wurde, sind: China zerstört nun alle Nachweise der Todesfälle, indem es die Leichen der bei den Demonstrationen Getöteten beschlagnahmt und sofort verbrennt. Militär und Polizei haben zahlreiche Leichen sofort verbrannt und nur ihre Asche an die Familien übergeben. Aufgegeben von TB @ 06:00 AM MEZ [Link] Thursday, 3. April 2008
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3.4.08, von Mark Siemons, Peking Aufgegeben von TB @ 08:58 PM MEZ [Link] Pilatus Porter Flugzeuge nach China? Die Geschäftsleitung der Firma in Stans sieht die Situation ziemlich klar: Mit Chinas Vorgehen gegen die Bevölkerung Tibets fällt China als Kunde... [weiter] Aufgegeben von TB @ 08:21 PM MEZ [Link]
Rheinischer Merkur, 3.4.08, von Johnny Ehrling, Peking Drei Wochen später waren ganz andere Zweifel hinzugekommen. Der Vizevorsitzende der Autonomen Region Tibet, Baima Zhelin, warnte vor tibetischen Aktivisten: „Soweit wir wissen, ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 07:01 PM MEZ [Link]
Aufgegeben von TB @ 12:13 PM MEZ [Link] Wednesday, 2. April 2008
Da die chinesischen Behörden die Kommunikationsmöglichkeiten zu Tibet unterbrochen haben, ist es äußerst schwierig, weitere Einzelheiten über diese friedlichen politischen Proteste in Erfahrung zu bringen. Dennoch ließen einige mutige Tibeter dem TCHRD mit Bildern unterlegte Informationen aus Aufgegeben von TB @ 07:07 AM MEZ [Link] Kloster Kirti Dharamsala, Presseerklärung, 30. März 2008 Wie Mönche aus dem Kloster Kirti in Dharamsala berichten, sind am 28. März um 11.00h Ortszeit mehrere tausend schwarz und grün uniformierte chinesische Truppen in sechs Klöster in Amdo im Nordosten Tibets (Provinz Sichuan) eingedrungen. Die fünf Klöster Ngaba Kirti, Ngatue Amdu, Gomang, Dongri und Tsennyi liegen im Bezirk Amdo Ngapa, das sechste, Taktsang Lhamo Kirti, befindet sich im Bezirk Dzoege. Die Sicherheitskräfte durchwühlten die Zimmer der Mönche und beschlagnahmten alles, was der Kommunikation mit der Außenwelt dienen könnte, insbesondere die Mobiltelefone. Die Mönche wurden verhört und mit vorgehaltener Waffe gezwungen, auf Portraits des Dalai Lama herumzutrampeln. Folgende Szenen wurden von den Sicherheitskräften inszeniert und gefilmt: Einige Mönche wurden gezwungen, Fotos des Dalai Lama hochzuhalten und die tibetische Flagge zu schwenken. Ein kleiner Novize mußte sich halb unter den Dielenbrettern verstecken und dabei die Hände auf die Tastatur eines Laptops legen. Einem Mönch gelang es, insgeheim ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 07:05 AM MEZ [Link] Tuesday, 1. April 2008
Süddeutsche Zeitung, 1.4.08: Aufgegeben von TB @ 05:23 PM MEZ [Link] Stuttgarter Zeitung, 29.3.08, von Nina Ritter, Xining, Amdo In Westchina stehen die Tibeter unter Aufsicht „Pass gut auf“, sagt der Polizist am Telefon. Es ist kein gut gemeinter Rat, sondern eine Warnung. Seit dem Anruf weiß der tibetischern Lehrer Dondrub (alle Namen geändert), dass er beobachtet wird. Viele Tibeter in Xining, der Provinzhauptstadt von Qinghai, bekommen dieser Tage solche Anrufe von der Gonganju, der chinesischen Version der Stasi. Besonders jene, die viele Kontakte mit Ausländern haben, sind für die Behörden verdächtig. Die befürchten, dass Informationen nach außen dringen ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 11:39 AM MEZ [Link] Neue Zürcher Zeitung, 1.4.08: Chinas «Beweise» für ein tibetisches Komplott - Exiltibeter weisen Vorwürfe zurück Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur hat am Montag in chinesischen Medien einen Artikel verbreitet, der ein verhältnismässig detailliertes Bild zeichnet, wie Exiltibeter die teilweise blutigen Unruhen in Tibet geplant und gesteuert haben sollen. Der Artikel gibt jedoch seine Quellen nicht preis oder beruft sich auf das angebliche Geständnis von einem nicht näher identifizierten Angeklagten. Er kann deshalb auch als Propaganda-Version der chinesischen Regierung gelesen werden. «Bewusst Unruhen geplant» Aufgegeben von TB @ 11:29 AM MEZ [Link]
www.phayul.com, 30. März 2008 Am 26. März beriefen die Behörden eine Versammlung der Vertreter von 43 Klöstern ein, bei der sie den Neustart der Kampagne für Patriotische Umerziehung ankündigten. Ferner bezichtigten sie Seine Heiligkeit und die tibetische Regierung-im-Exil, sie hätten die Aufstände an nahezu 40 bis 50 Orten in Tibet geplant und gesteuert. Die Kader warnten die Klostervertreter vor jedweder Unterstützung der Proteste und befahlen ihnen, sich gegen diese auszusprechen und eine Unterschriftenkampagne zu starten, bei der die aktuellen Proteste und die Erhebung für die Unabhängigkeit Tibets verurteilt werden müssen. Aufgegeben von TB @ 07:08 AM MEZ [Link] [Archiv - Inhaltsverzeichnis] [Hauptseite]
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