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tibetfocus Archiv: May 2008
Sunday, 11. May 2008
Department of Information & International Relations - Central Tibetan Administration Der Sondergesandte Kelsang Gyaltsen und ich hatten die Ehre, gestern, gleich nach unserer Rückkehr aus China, S. H. dem Dalai Lama Bericht erstatten zu können. Der Kalon Tripa, Professor Samdhong Rinpoche, nahm ebenfalls an der Besprechung teil. Heute früh unterrichteten wir auch die stellv. Sprecherin des Abgeordnetenhauses, Dolma Gyari. Der Sprecher, Karma Choephel, befindet sich derzeit auf einer Dienstreise. Am 4. Mai 2008 trafen wir in Shenzhen, China, mit dem leitenden Vizeminister Zhu Weiqun und Vizeminister Sithar von der Abteilung für Einheitsfrontarbeit der Kommunistischen Partei Chinas zusammen. Wir möchten unseren Gastgebern gegenüber unsere Wertschätzung dafür ausdrücken, daß sie auf unseren Vorschlag eingegangen sind, diese informelle Begegnung in Shenzhen abzuhalten, und daß sie auch damit einverstanden waren, daß sich nur die Hauptverantwortlichen treffen, ohne Assistenten. Der amtierende Vizeminister Zhu Weiqun und Vizeminister Sithar waren bereits in den letzten Jahren unsere Gesprächspartner. Diese langjährige Beziehung ermöglichte, trotz der derzeit großen Spannungen ... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 08:24 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
Saturday, 10. May 2008
 Zeigen wir der Welt, dass wir nicht einverstanden sind mit dem brutalen Vorgehen der chinesischen Regierung in Tibet. Wir zeigen den Tibetern: "Ihr seid nicht alleine und wir vergessen euch nicht!" Wir sagen "NEIN" zu Menschenrechtsverletzungen. Hier der praktische Weg: AKTIV WERDEN FÜR TIBET! Hier VERANSTALTUNGEN zu Tibet MAHNWACHEN in * BASEL: Jeden Mittwoch ab 18.00 Uhr auf dem Barfüsserplatz, GSTF-Sektion NWS / TSC Basel. * ZÜRICH: Mittwoch, 14. , 21. , 28. Mai, 04. Juni , NEU jeweils von 09.00 - 12.00 h (Bewilligung noch ausstehend) vor dem Generalkonsulat der Volksrepublik China, Bellariastrasse 20, 8002 Zürich. nur 10 Personen erlaubt: Anmeldung bei A. + C. Niederer 052 363 30 41 oder Andy 076 502 15 40, Chockyi 078 733 09 06 oder andreas.niederer@zuerich.ch Eine permanente "Mittwoch Mahnwache" ist geplant. SPENDENAUFRUF für TIBET: Um die notwendige Organisation in der heutigen dramatischen Lage aufrecht erhalten zu können, brauchen die Tibet-Organisationen DRINGEND Ihre finanzielle Unterstützung. Die Koordinationsarbeit und Durchführung aller Aktionen ist auch finanziell sehr aufwändig! SPENDEN für TIBET. Bitte vermerken Sie auf Ihrer Spende "SOLIDARITÄT" Hier noch viele weitere Möglichkeiten zum AKTIV WERDEN FÜR TIBET [weiter]
Aufgegeben von TB @ 12:24 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
Süddeutsche Zeitung, 8.5.08: Dalai Lama will zurück nach Tibet Inhaltlich sind die Fronten verhärtet, doch zumindest soll es weitere Gespräche zwischen China und Abgesandten des Dalai Lama geben. Auch eine eventuelle Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet schloss dessen Sprecher nicht aus. Nach den Gesprächen mit der chinesischen Regierung hat der Gesandte des Dalai Lama eine Rückkehr des geistlichen Oberhaupts aus seinem indischen Exil nach Tibet nicht ausgeschlossen. "Wenn die Tibeter in Tibet mit den ... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 12:22 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
Die Welt, 7.5.08: Nach Artikel über Tibet-Berichterstattung in China - Druck Pekings Peking - Der für seine Reformpresse bekannte südchinesische Zeitungsverband "Southern Daily Group" hat offenbar auf Druck des Propagandaministeriums in Peking einen seiner leitenden Journalisten ablösen müssen. Der Vizechefredakteur Chang Ping von der aufklärerischen Wochenzeitung "Nandu Zhoukan" musste sein Amt ... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 12:21 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
Stern, 8.5.08: Nächste Woche besucht der Dalai Lama, das religiöse Oberhaupt der Tibeter, Deutschland. Im Gespräch mit stern.de-Reporter Teja Fiedler erklärt er, was für eine Form von Autonomie er von China fordert, weshalb es für Peking besser wäre, seine Tibet-Politik langfristig zu korrigieren - und was er von seiner Deutschlandvisite erwartet.
Hier das Stern-Interview auf Video Stern: Ihre Heiligkeit, wie heilig sind Sie? Dalai Lama: Ich bin kein Heiliger, kein göttliches Wesen, ich bin ein buddhistischer Mönch. Bischof Tutu hat mich einmal Dalai Lama, das Schlitzohr, genannt (lacht dröhnend). Dabei benimmt er sich selbst manchmal genau so. S: Doch Sie sind nun mal kein einfacher Mönch sondern Tibets spiritueller Führer und die Ikone des tibetischen Widerstands. Gefällt Ihnen diese Rolle? DL: Da ich Tibeter bin, fühle ich mich verantwortlich für diesen Kampf ums Überleben einer Nation, um das Überleben eines uralten kulturellen Erbes und der reichen buddhistischen Tradition. Und da ich nun einmal der Dalai Lama bin, trage ich eine besondere Verantwortung. Ich habe mir drei Aufgaben im Leben gesetzt. Die erste ist das Eintreten für den Wert des Menschenlebens, zweitens die Förderung religiöser Harmonie. Für diese beiden Ziele habe ich mich freiwillig entschieden und werde sie bis zu meinem Tod verfolgen. Das dritte habe ich mir nicht unbedingt selbst ausgesucht, die Umstände haben mich dazu mehr oder weniger gezwungen. Es ist das ... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 11:45 AM MEZ [Link] [1 Kommentar]
Thursday, 8. May 2008
In den USA hat sich am 1. Dezember 1955 Rosa Parks geweigert, ihren Platz im Bus für einen Weissen freizugeben. Sie hat sich gegen eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit gewehrt und sie wurde zur Ikone der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Am 10. März 2008 sind Mönche in Lhasa aufgestanden und haben sich gegen die Ungerechtigkeit und die Unfreiheit in Tibet gewehrt. Es war der Auslöser einer Protestwelle, die auf alle tibetische Gebiete übergriff und sich zu einem nationalen Aufstand der Tibeter entwickelt hat. Nach einem Monat der Proteste drängt sich die Frage auf, was diese bewirken können. Fragt man so genannte China-Experten, Sinologen und Tibetologen, so fallen ihre Analysen zu den aktuellen Ereignissen nüchtern und zumeist pessimistisch aus. Man scheint sich einig zu sein: Trotz der Proteste wird sich nicht viel ... Lesen Sie weiter und schreiben Sie hier Ihre Meinung: [weiter]
Aufgegeben von TB @ 07:13 PM MEZ [Link] [1 Kommentar]
Bei den vielen Bildern, welche die Leser in den Print- und bewegten Medien zu sehen bekommen, kommt sofort die Frage auf: „Wo bleibt die buddhistische Gewaltlosigkeit, die als Markenzeichen des tibetischen Buddhismus hoch gehalten wird?“ Hier muss eine praktische Sichtweise dieser Vorkommnisse in Betracht gezogen werden. Diese Betrachtungsweise soll helfen, das manchmal unverständlich erscheinende Verhalten der Mönche und Nonnen in den richtigen Kontext zu setzen. In erster Linie sind alle Nonnen und Mönche Menschen. Menschen wie sie in Asien, ... Lesen Sie weiter und schreiben Sie hier Ihre Meinung: [weiter]
Aufgegeben von TB @ 07:13 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
Rund fünf Milliarden Franken hat die Eisenbahnstrecke zwischen Golmud in der westchinesischen Provinz Qinghai und Lhasa / Tibet gekostet. Für die Kommunistische Partei Chinas stellt der Bahnanschluss an den Rest von China weit mehr als ein rein technisches Vorzeigeobjekt dar. Sie ist von zentraler Bedeutung für die Umsetzung der so genannten „Western Development Strategy“. Der neue Bericht der International Campaign for Tibet (ICT) zur Eisenbahnlinie hat diesen Kontext untersucht. Dramatische Zuwanderung ... Lesen Sie weiter und schreiben Sie hier Ihre Meinung: [weiter]
Aufgegeben von TB @ 07:12 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
Tagesspiegel, 8.5.08 Eine junge Tibeterin hat die olympische Fackel auf den Gipfel des höchsten Berges der Welt gebracht. Der Zeitpunkt de Aufstiegs war wegen möglicher Proteste gegen die chinesische Tibet-Politik bis zuletzt geheim gehalten worden.
 Peking - Eine junge Tibeterin hat die olympische Fackel auf den Gipfel des Mount Everest getragen. Als erste Bergsteigerin in dem zwölfköpfigen Team hielt Cering Wangmo die Flamme auf der Spitze des höchsten Berges der Erde. "Wir sind auf dem Dach der Welt", riefen ihre Kollegen, die sich um sie gruppierten. "Wir haben es geschafft." Eine Gruppe von Bergsteigern hat am Donnerstag die olympische Flamme erstmals auf den Mount Everest ... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 10:43 AM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
Wednesday, 7. May 2008
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.5.08, Petra Kolonko: Des Dalais „böse Taten“ Die schärfsten Kommentare kamen wieder von Chinas Statthalter in Tibet. Der Dalai Lama habe nicht nur seine „ungeheuren Verbrechen“ weiter geleugnet, sondern sogar seine Schwindeleien noch fortgesetzt, schrieb in Lhasa das Parteiorgan „Xizang Daily“. Während in Peking versichert wurde, dass die chinesische Regierung die Gespräche mit dem Dalai Lama mit gebotener Ernsthaftigkeit betreibe, erging sich die Verwaltung von Tibet weiter in Beschimpfungen. Pekings Statthalter sind nicht die einzigen, die trotz der Wiederaufnahme der Gespräche mit den Exil-Tibetern ihre Kampagne gegen den Dalai Lama fortsetzen. Auch die chinesischen Zeitungen berichten weiter über die angeblichen Taten des Dalai Lamas und bleiben bei der Darstellung, die Unruhen in Tibet seien vom Dalai Lama geplant und organisiert gewesen. Erstaunliche Gespräche Da ist es dann schon fast erstaunlich, wenn sich beide Seiten nach den Gesprächen in der südchinesischen Stadt Shenzhen vorsichtig positiv äußerten. Die Gespräche seien nur ein erster Schritt, hieß es aus dem Pekinger Außenministerium, ein Sprecher der Exil-Tibeter sprach sogar von einer freundlichen Atmosphäre. Man hat sich geeinigt, die Gespräche fortzuführen. Über deren Substanz wurde wie schon bei den vorigen sechs Runden ... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 10:29 AM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
Tuesday, 6. May 2008
Spiegel, 6.5.08, Andreas Lorenz, Peking Die Bauern darben, während der Dalai Lama im Luxus lebt: So deutet eine Ausstellung im Pekinger Nationalitätenpalast die Geschichte Tibets um. Zentrale Botschaft der Propaganda-Offensive gegen die "Dalai-Clique": Erst mit China kam die Zivilisation nach Tibet. Peking - Die Organisatoren achten streng auf Sicherheit. Auf dem Vorplatz stehen Polizeiwagen und zahlreiche Beamte. Die Besucher müssen an der Kasse ihre Ausweise zeigen. Auch drinnen patrouillieren Uniformierte und Zivil-Polizisten, einige fotografieren die Menge. So schaffen die Behörden ein Klima der Bedrohung, das zur Propaganda ... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 11:09 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
Spiegel, 6.5.08: Von Wieland Wagner Tokio Chinas Panda-Diplomatie stößt an ihre Grenzen Schon vor seiner Abreise bemühte sich der Besucher, bei den Gastgebern Sympathien für China zu wecken: Peking prüfe den japanischen Wunsch nach einem neuen Panda-Pärchen wohlwollend, teilte Staats- und Parteichef Hu Jintao mit und bekundete artig Beileid für Ling Ling, den altersschwachen Panda, der kürzlich im Tokioter Zoo verendete. Seit Jahrzehnten vertrauen Chinas Kommunisten auf ihre Panda-Diplomatie, um Freunde für das Reich der Mitte zu gewinnen. Doch wenn Hu vom heutigen Dienstag an Japan für fünf Tage besucht – als erster chinesischer Staatschef seit zehn Jahren –, dürften ihm auch die putzigen Bären wenig nützen. Zu tief sitzt auch in Japan das Entsetzen über die autoritäre Härte, mit der die Volksrepublik die jüngsten Proteste in Tibet niederwarf... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 04:08 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
tibetfocus web-shopMit Ihrem Einkauf im tibetfocus web-shop können Sie die GSTF ganz direkt unterstützen und dann durch den Einsatz z.B. einer Tibetfahne oder von Gebetsfähnchen Ihre Solidarität mit Tibet zeigen. Sie finden auch eine interessante Auswahl an Büchern zu Tibet. Wir bieten unseren Migliedern und allen weiteren Interessierten diesen Service an. Ihr Besuch im tibetfocus web-shop hilft Tibet und freut uns deshalb sehr! [ weiter]
Aufgegeben von TB @ 02:25 PM MEZ [Link] [1 Kommentar]
Pressemitteilung, 5. Mai 2008, Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD) Nach Informationen, die das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie erhielt, starb eine Tibeterin, nachdem chinesische Gefängniswärter sie brutal gefoltert hatten. Es handelt sich dabei um die 38jährige Nechung, Mutter von vier Kindern, die wenige Tage, nach ihrer Folterung verstarb. Sie stammte aus dem Dorf Charu Hu im Bezirk Ngaba (chin. Aba), "TAP" Ngaba, der zur Provinz Sichuan gehört. Nach den erhaltenen Informationen war sie an den friedlichen Demonstrationen am 16. und 17. März im Bezirk Ngaba beteiligt gewesen. Sie wurde daraufhin am 18. März von den chinesischen Sicherheitskräften wegen der Beschuldigung verhaftet, sie sei die erste Person gewesen, die sich am Türschild der Gemeindeverwaltung zu schaffen gemacht habe, um es abzureißen.Am 26. März wurde sie aus dem Gefängnis entlassen. Sie hatte neun Tage im Gefängnis verbracht und war von den chinesischen Gefängniswärtern brutal gefoltert worden. Als sie entlassen wurde, war ihr Gesundheitszustand äußerst kritisch. Ihr Körper war von blauen Flecken übersät, sie war unfähig zu sprechen und Nahrung aufzunehmen, sie übergab sich ständig und konnte kaum mehr atmen. Nach ihrer Entlassung brachten ihre Verwandten sie sofort ins Distriktkrankenhaus. Doch die Verwaltung des Krankenhauses, dessen Träger die Regierung ist, weigerte ... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 02:21 PM MEZ [Link] [1 Kommentar]
www.dalailama2008.chMedienmitteilung | 6. Mai 2008 | Der Dalai Lama in Basel 2008 Seine Heiligkeit der Dalai Lama besucht Basel im Oktober 2008 Zürich, 6. Mai 2008 – Seine Heiligkeit der Dalai Lama wird vom 10. – 12. Oktober 2008 in Basel buddhistische Unterweisungen erteilen und einen Vortrag über menschliche Werte halten. Zum Abschluss der Unterweisungen werden die in Europa lebenden Tibeter Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama eine Langlebenszeremonie (tib. Tenshug) offerieren... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 01:27 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
Monday, 5. May 2008
Frankfurter Rundschau, 5.5.08: Neu Delhi/Peking (dpa) - Die Exiltibeter haben den Dialog mit China positiv bewertet. Die exiltibetische Regierung beschrieb den Verlauf der Gespräche zwischen Abgesandten des Dalai Lama und Vertretern der Pekinger Regierung gemessen an ihren niedrigen Erwartungen als zufriedenstellend. "Wir hatten keine sehr großen Hoffnungen mit den Gesprächen verbunden", sagte der ... Lausitzer Rundschau, 5.5.08: Durch Dialog mit Vertretern Tibets gewinnt Peking Zeit China spielt seinen Joker aus Intensiv hatte die Welt seit Beginn der Unruhen in Tibet auf einen Dialog der chinesischen Regierung gedrängt. Doch als sich zwei Gesandte des Dalai Lama gestern mit Vertretern der chinesischen Regierung trafen, blieben internationale Journalisten draußen vor der Tür. Frühestens Mitte der Woche wird die Weltöffentlichkeit erfahren, was dabei herausgekommen ist. Wie Experten vermuten, wird es ... Vollständige Berichte [weiter]
Aufgegeben von TB @ 07:08 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
Salzburger Nachrichten, 2.5.08: Wie das Pekinger Fernsehen am Freitag berichtete, sollen 50 Bergsteiger den gefährlichen Aufstieg vom Basislager in Tibet auf den 8848 Meter hohen Gipfel des Mount Everest in Angriff genommen haben. Mit im Gepäck ist die Olympiafackel. Troubles sind vorprogrammiert: Exil-Tibeter kritisieren den Fackellauf durch Tibet, weil sie darin die Bestätigung des chinesischen Machtanspruches über ihr Hochland sehen. Die Flamme am Mount Everest ist nur ein Ableger der olympischen Flamme, die Ende März von Peking aus ihre Reise um die Welt antrat. Das Original ist derzeit in Hongkong unterwegs, auf der ersten Station innerhalb Chinas seit Beginn des Fackellaufs. Damit ist der weltweite Spießrutenlauf zu Ende. Die Bilanz fällt für China nach einem Monat denkbar düster aus: Die erhoffte „Reise der Harmonie“ wurde zur Farce und zum PR-Fiasko. Das Abenteuer Mount Everest hingegen wurde mit gemischten Gefühlen gestartet. Die chinesische Regierung hatte schon vor einiger Zeit angekündigt, die Nord-Seite des Dachs der Welt aufgrund des Aufstiegs mit der Fackel im Zeitraum zwischen 1. und 10. Mai für internationale Expeditionen zu sperren. Der Norden gehört zu Tibet, ist also chinesisches Staatsgebiet. Aber auch die Südroute auf nepalesischer Seite ist vom Fackellauf betroffen. Bewaffnete Polizisten wachen ... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 10:25 AM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
1. Mai 2008 Updates zur Lage in Tibet Kreis Toelung Dechen (chin. Duilongdeqing), Bezirk Lhasa - Mit der Absicht, alle Beweise der jüngsten Proteste in Tibet zu vernichten, gingen die bewaffneten Sicherheitskräfte dazu über, die Leichen all derer, die seit dem 14. März bei den Protesten in Tibet ums Leben kamen, zu verbrennen. Am 28. März wurden insgesamt 83 Leichen in einem elektrisch betriebenen Krematorium verbrannt, das vor einigen Jahren von der chinesischen Regierung in Dhongkar Yabdha Shang im Kreis Toelung Dechen, Bezirk Lhasa, aufgestellt wurde. Einige Augenzeugen berichteten, daß bereits am 17. März um etwa 22:30 Uhr (Ortszeit) zwei Militärlastwagen voller Leichen bei einer Tankstelle westlich von Lhasa gesehen wurden. Das Areal um diese Tankstelle ist seit Beginn der Proteste einer der Orte, der besonders streng kontrolliert wird. Einige Tibeter sagten, sie hätten Blut aus den beiden ... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 10:16 AM MEZ [Link] [1 Kommentar]
Sunday, 4. May 2008
05.05.2008, China setzt Kritik am Dalai Lama trotz Gesprächen fort Erstmals seit den Unruhen in Tibet vor zwei Monaten sind Vertreter Chinas und des Dalai Lama zusammengekommen. Während Präsident Hu Jintao sich vorsichtig optimistisch äusserte, wurde die Kritik am Dalai Lama erneuert. Bei dem Treffen in der südlichen Stadt Shenzhen einigten sich beide Seiten auf weitere Gespräche zu einem "angemessenen Zeitpunkt", wie die Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Es war das erste Treffen seit einem Jahr. Es wurde von China unter wachsendem internationalen Druck Ende April akzeptiert. "Ich hoffe, dass das Gespräch positive Ergebnisse bringt", hatte Hu ... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 12:04 PM MEZ [Link] [Kein Kommentar]
Saturday, 3. May 2008
Tibetisches Solidaritätskomitee: Pressemitteilung, 30. April 2008 Seit es ab dem 21. März im Bezirk Darlag zu mehreren friedliche Protesten gekommen war, haben die bewaffneten Sicherheitskräfte zahlreiche Mönche und Laien festgenommen. Einige der Demonstranten konnten entkommen und sich verstecken, weshalb am 28. April zusätzliche paramilitärische Einheiten anrückten, um die Geflohenen ... Wir widersprechen entschieden Chinas Behauptung, die Situation in Tibet sei wieder "normal". Die ausländischen Journalisten, die sich kurzzeitig am Basislager des Mount Everest (chin. Qomolangma) aufhielten, um über den Aufstieg der olympischen Fackel zum höchsten Gipfel der Welt zu berichten, wurden in ihrer Bewegungsfreiheit ... Vollständige Pressemitteilung: [weiter]
Aufgegeben von TB @ 09:55 PM MEZ [Link]
03.05.2008 Gut eine Woche nach dem Gesprächsangebot Pekings an den Dalai Lama reisen zwei seiner Gesandten (S.H. des Dalai Lama's Special Envoy Lodi Gyaltsen Gyari und Envoy Kelsang Gyaltsen, Anm. tibetfocus) heute Samstag nach China. Bei dem "Kurzbesuch" wollten die Gesandten mit der chinesischen Führung über die Tibet-Krise verhandeln... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 08:58 AM MEZ [Link]
Friday, 2. May 2008
Nach den Demonstrationen im Ausland ist es auch beim Olympischen Fackellauf auf chinesischem Boden trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen zu Protesten gekommen. Mount Everest: Fackellauf umstritten In Hongkong hielt die Polizei Demonstranten davon ab, eine tibetische Flagge auszurollen und nahm acht Personen vorübergehend in Gewahrsam. Ein weiterer pro-tibetischer Aktivist wurde von umstehenden Passanten als "Verräter" und "psychisch krank" beschimpft und herumgeschubst. Die Sicherheitsvorkehrungen entlang der Strecke in der früheren britischen Kronkolonie waren streng: zahlreiche Strassen wurden abgesperrt und die Zuschauer auf Abstand gehalten. Etliche Sicherheitskräfte begleiteten die Fackelträger - teils auf Motorrädern. Die Behörden in Hongkong waren schon während der Vorbereitungen für den Fackellauf wegen ihres harten Vorgehens gegen potenzielle Demonstranten in die Kritik geraten: Viele Aktivisten wurden erst gar nicht in die Stadt gelassen. Unterdessen begann der umstrittene olympische Fackellauf auf den Mount Everest. Wie das Pekinger Fernsehen berichtete, nahmen 50 Bergsteiger ... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 07:57 AM MEZ [Link]
Thursday, 1. May 2008
Die Welt, 30.4.08: Auf der Spur der Fackel
Bei ARD-Reporterin Ariane Reimers war die Enttäuschung groß. Nach vier Tagen strapaziöser Anreise von Peking aus über Tibets Hochland traf sie mit stechenden Kopfschmerzen im Rongbu-Kloster vor dem Mount Everest ein. Die olympische Fackel und die chinesisch-tibetische Bergsteigergruppe, die mit dem Feuer auf den höchsten Gipfel der Welt steigen will, waren schon ... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 09:24 PM MEZ [Link]
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 30.4.08: Nach dem Gesprächsangebot der chinesischen Regierung wartet der Dalai Lama immer noch auf eine Einladung. "Bislang haben wir kein Einladungsschreiben von China erhalten", sagte der Vertreter des Dalai Lama in Frankreich, Jampal Chosang. Die von China in Aussicht gestellte Einladung an den Dalai Lama zu Gesprächen über die Lage in Tibet lässt auf sich warten. "Bislang haben wir kein Einladungsschreiben von China erhalten", sagte der Vertreter des Dalai Lama in Frankreich, Jampal Chosang. Peking gab unterdessen erstmals zu, dass Sicherheitskräfte einen tibetischen "Aufständischen" töteten. Berichten staatlicher Medien zufolge wurden bei einem Feuergefecht ein Tibeter ... [weiter]
Aufgegeben von TB @ 09:19 PM MEZ [Link]
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