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tibetfocus Archiv: June 2008 Monday, 30. June 2008
Sonntagsblatt, 29.6.08: Herr Professor von Brück, die Beziehungen Tibets zu China sind sehr alt. Bereits im 7. und 8. Jahrhundert spielte Tibet im Kräftespiel zwischen China und seinen Nachbarländern eine wichtige Rolle. Wie weit haben diese geschichtlichen Hintergründe noch heute eine Bedeutung? Brück: Diese Hintergründe werden ideologisch als Argumentationshilfen benutzt, und zwar von beiden Seiten. Internationale Juristenkommissionen, die sich mit dem Konflikt beschäftigen, gehen zurück in die Jahrhunderte und versuchen Perioden sowohl der Unabhängigkeit Tibets als auch der engen Anlehnung Tibets an China zu finden. Meines Erachtens bringen solche historischen Rückblicke ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 04:41 PM MEZ [Link]
Kurier, 30.6.08 Vorwürfe Aufgegeben von TB @ 09:37 AM MEZ [Link] Sunday, 29. June 2008
Department of Information & International Relations - CTA, Dharamsala Chinesischer Nationalismus, ethnische Spannungen und die Olympischen Spiele Die Tibeter sind außerordentlich besorgt darüber, daß die Behörden nun versuchen, die chinesische Bevölkerung gegen die Tibeter aufzubringen. China spielt ein gefährliches und verantwortungsloses Spiel, wenn es die Proteste in Tibet benutzt, um die ethnischen Spannungen anzuheizen. Der Kampf der Tibeter richtet sich gegen die verfehlte Politik aus Peking, nicht gegen die chinesische Nation als solche oder gegen die chinesische Kultur und auch nicht gegen das chinesische Volk. Die Tibeter wehren sich gegen eine Politik der totalen Assimilation an die chinesische Mehrheitsbevölkerung. Durch die jüngsten Proteste, die noch immer anhalten, wollen die Tibeter die Behörden dazu bewegen, Abstand von dieser Politik zu nehmen und statt dessen neue Rahmenbedingungen mit größeren Freiheiten für sie zu schaffen. Am 28. März richtete S.H der Dalai Lama einen Appell an das chinesische Volk. Darin erklärte er. "Die jüngsten Unruhen zeigen deutlich, wie ernst die Lage in Tibet ist und wie dringend notwendig eine friedliche und für beide ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 09:20 AM MEZ [Link] Saturday, 28. June 2008 Tibetisches Solidaritätskomitee, www.stoptibetcrisis.net, 26. Juni 2008 Von dem Zeitpunkt an, als die Olympische Fackel ihre diesjährige Reise um den Erdball antrat, haben Menschenrechtsaktivisten, Mediengruppen und Tibet-Unterstützer weltweit gegen die brutale, menschenverachtende Repressionspolitik der Chinesen protestiert. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Regierung der VR China haben derartige Proteste als dem Geist der Olympiade abträglich bezeichnet mit der ausdrücklichen Begründung, daß Sport und Politik zwei verschiedene Dinge seien, die fein säuberlich getrennt werden sollten. Diesen Ansprüchen zuwider handelt in Wirklichkeit das chinesische Regime, das gelinde gesagt, Politik und Sport vermischt hat. Damals, als China sich um die Olympischen Spiele bewarb, war eine der Grundbedingungen für die Vergabe, der China auch zustimmte, daß die Situation von Menschenrechten und Pressefreiheit in dem Land verbessert würden. Trotz der Versprechungen der Regierung haben sich die Menschenrechtslage und die Lage der Pressefreiheit in China und insbesondere in Tibet noch weiter ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 09:50 PM MEZ [Link] Thursday, 26. June 2008
Sport1.de, 26.6.08: Aufgegeben von TB @ 07:00 PM MEZ [Link]
![]() Spiegel, 24.6.08: Peking - Erstmals seit dem Beginn der gewalttätigen anti-chinesischen Proteste im März soll Tibet wieder für den Fremdenverkehr geöffnet werden. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag meldete, können ausländische Touristen ab Mittwoch wieder einreisen. Den Anfang werde eine kleine ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 10:05 AM MEZ [Link] Wednesday, 25. June 2008 Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.6.08, Winand von Petersdorff China lauert im Fernseher, im Kleiderschrank und selbst auf dem Frühstückstisch: im grünen Tee aus Doppelkammerbeuteln mit der kombinierten Geschmacksnote Grapefruit & Zitrone. Die Düsseldorfer Firma Teekanne mischt die Ernten verschiedener Herkunftsländer wild durcheinander mit dem ehrenwerten Ziel, immer die gleiche Geschmacksnote und Geschmacksqualität herauszubekommen. Die Gefahr, dass jeder Doppelkammerbeutel Teeblätter aus China enthält, ist gewaltig. Eine Million Tonnen Tee erntet das Land jedes Jahr und ist damit der größte Erzeuger. Das ist normalerweise schnuppe, heute aber ein Hindernis. Denn nach der Niederschlagung der Proteste in Tibet postulierten Kritiker den Boykott Chinas. Diese Forderung inspirierte zu einem Experiment: Ein Alltag ohne China - funktioniert das überhaupt noch? ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 07:47 PM MEZ [Link] Tuesday, 24. June 2008
Die Zeit online, 21.6.08, Georg Blume Der olympische Fackellauf schreibt in diesem Jahr symbolische Geschichte. Erst begleiteten ihn hartnäckige pro-tibetische Demonstranten durch Europa und die USA. Dann wurde er in Chinas großen Küstenstädten von unverdächtig jubelnden Mengen nach Volksfestmanier in Empfang genommen. Nun stellten ihn die Chinesen an diesem Samstag unter Hochsicherheitsschutz, um Fackel und Feuer auf elf Kilometern durch die tibetische Hauptstadt Lhasa zu tragen... [weiter] Aufgegeben von TB @ 11:48 AM MEZ [Link]
Südtirol, 20.6.08 Aufgegeben von TB @ 11:41 AM MEZ [Link] Monday, 23. June 2008
Vienna online, 20.6.08: Aufgegeben von TB @ 03:25 PM MEZ [Link] Sunday, 22. June 2008
Die Zeit, 19.6.08 ZEIT online: Halten Sie Verbindung mit der dortigen Bevölkerung? Aufgegeben von TB @ 10:14 PM MEZ [Link] Der Standard (A), 19.6.08: Amnesty Österreich-Chef Heinz Patzelt äußert sich im derStandard.at-Interview besorgt über die Lage von etwa 1000 Tibetern in Chinas Gefängnissen "Nicht einmal genügend Material für Schauprozesse" derStandard.at: Was wird den verhafteten Tibetern, Amnesty International spricht von rund tausend Personen, eigentlich vorgeworfen? Aufgegeben von TB @ 10:01 PM MEZ [Link]
www.phayul.com, 20. Juni 2008 Aufgegeben von TB @ 01:25 PM MEZ [Link] Saturday, 21. June 2008
Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen wurde heute die Fackel durch Lhasa getragen. Die 6 Meilen lange Strecke begann am Norbulingka und endete am Potala Platz. Hunderte von Polizisten und paramilitärischen Truppen standen im Abstand von wenigen Metern entlang der Route. Nur sorgfältig ausgesuchte Jubelschreier durften zuschauen. Die Bürger Lhasas wurden angewiesen in ihren Häuseren zu bleiben. Die ausländischen Reporter wurden in einem bewachten Konvoi durch die Stadt geschleust und durften nur am Anfang und am Ende des Fackellaufes dabei sein. Die Stadt war sonst wie ausgestorben und die meisten Läden hatten geschlossen.
Aufgegeben von TB @ 10:25 PM MEZ [Link] Tuesday, 17. June 2008 Der Spiegel, 13.6.08, Andreas Lorenz, Peking Der Streit um den Dalai Lama? Abgehakt. Die Eiszeit zwischen China und Deutschland ist vorbei - das verkündeten Außenminister Steinmeier und Premier Wen bei ihrem Treffen in Peking. Doch viele deutsche Manager sind neuerdings sauer auf die Volksrepublik: Sie fühlen sich massiv schikaniert. Peking - Nun ist alles wieder gut, die Chinesen vertragen sich wieder mit den Deutschen, zumindest, wenn sie Frank-Walter Steinmeier heißen. Der politische Flirt von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem in Peking verhassten Dalai Lama im vorigen Herbst, die darauf folgende Eiszeit zwischen Berlin und Peking - Vergangenheit. Dies ist der Eindruck, den Chinesen und Deutsche am Freitag während des Besuchs von Steinmeier in China zu vermitteln suchten. Aufgegeben von TB @ 11:39 PM MEZ [Link] Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD), Pressemitteilung, 20. Juni 2008 Nachdem der olympische Fackellauf durch die Autonome Region Tibet von drei Tagen auf einen Tag verkürzt worden ist, wird die olympische Fackel nun am 21. Juni in der unter strengster Überwachung stehenden Stadt Lhasa eintreffen. Aufgegeben von TB @ 11:33 PM MEZ [Link] Sunday, 15. June 2008 Financial Times Deutschland, 3.6.08, Astrid Maier (Peking) Protestieren oder schweigen: Sportler streiten darüber, wie sie sich während der Olympischen Spiele in Peking verhalten sollen. Teng Biao, einer der prominentesten Menschenrechtsaktivisten in China, hat sie nun ermutigt, ihren Widerspruch gegen die chinesische Menschenrechts- und Tibet-Politik öffentlich zu zeigen. Aufgegeben von TB @ 09:32 AM MEZ [Link] Financial Times Deutschland, 4.6.08, Astrid Maier (Peking) Der chinesische Computerkonzern Lenovo bereitet eine neue Marketingstrategie für das globale Geschäft vor. Der weltweit viertgrößte Branchenvertreter will den Markt in Westeuropa mit landesspezifischen Kampagnen aufrollen. Aufgegeben von TB @ 09:31 AM MEZ [Link] Friday, 13. June 2008
Süddeutsche Zeitung, 12.6.08: Zwei Monate Werbung Am Mittwoch erreichte die Harmonie die Stadt Shangri-la in der südwestchinesischen Provinz Yunnan, in der viele Tibeter leben, auch wenn sie nicht zur "Autonomen Provinz Tibet" gehört. Und das bedeutete für die Mönche, dass sie nicht auf die Straße durften. Diese Harmonie kam nämlich in Form der olympischen Fackel, die in den jüngsten Erklärungen chinesischer Olympia-Freunde wahlweise auch für Liebe, nationale Einheit und chinesische Kraft stand. Es war also in gewisser Weise eine verordnete Harmonie von ganz oben im KP-Staat, weshalb die Behörden sie wieder mal mit großem Aufwand bewachten. Einheiten der Bewaffneten Volkspolizei säumten die Straßen, paramilitärische Kräfte postierten sich auf Häuserdächern, und die tibetischen Mönche der Stadt bekamen zur Protestvorsorge von nervösen Sicherheitskräften ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 03:35 PM MEZ [Link] Thursday, 12. June 2008
Dharamsala (Reuters), 6.6.08: Die Exil-Tibeter drängten zugleich auf möglichst baldige und häufige Treffen. "Dies würde das gegenseitige Misstrauen abbauen und Vertrauen schaffen", sagte Thubten Samphel, ein Regierungsvertreter. Damit könnten die Chancen für eine Lösung des ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 10:27 PM MEZ [Link]
Spiegel online, 8.6.08 SPIEGEL: Herr Wang, nach den Unruhen in Tibet und den Nachbarprovinzen greift Peking hart durch. Bewaffnete und normale Polizei verhaften Verdächtige. In den Klöstern wird die sogenannte patriotische Erziehung junger Mönche verstärkt. Ist dies der richtige Weg, dem Problem beizukommen? Wang: Nein, natürlich nicht. Aber ich denke, die chinesischen Führer haben keine andere Wahl. Premierminister Wen Jiabao scheint sich dafür ausgesprochen zu haben, die Situation zu entspannen. Aber selbst wenn er wollte, könnte er nichts voranbringen. SPIEGEL: Warum? ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 09:40 PM MEZ [Link] Sunday, 8. June 2008
15. Mai 2008 Druckversion in pdf Seit dem Ausbruch der friedlichen Proteste in Tibet am 10. März 2008 macht sich die chinesische Regierung den ganzen Einfluß der staatlichen Medien zunutze, um Beschuldigungen gegen die "Dalai Clique" zu verbreiten. Diese reichen von der "Inszenierung der jüngsten Proteste in Tibet durch Seine Heiligkeit den Dalai Lama" bis zum "Versuch der Wiederherstellung des Feudalismus in Tibet". Dies ist der erste Teil der Antwortserie der CTA (Central Tibetan Administration = tibetische Regierung-im-Exil) auf diese Anschuldigungen. Die chinesische Übersetzung dieser Erwiderung steht auf www.xizang.zhiye.org zur Verfügung, die tibetische findet sich auf www.tibet.net/tb/ Das Spiel der chinesischen Regierung mit Tadel und Schande: [weiter] Aufgegeben von TB @ 09:20 AM MEZ [Link] Saturday, 7. June 2008 Tibetisches Solidaritätskomitee, www.stoptibetcrisis.net, Pressemitteilung, 6. Juni 2008 Wie am 1. Juni aus glaubwürdiger Quelle verlautete, gibt es auf einmal wieder ein großes Militär- und Polizeiaufgebot in Lhasa. Die Bewegungsfreiheit der Tibeter ist aufgrund der ständigen Kontrollen Aufgegeben von TB @ 04:00 PM MEZ [Link]
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4.6.06 Herr Präsident, das China nach dem Erdbeben scheint ein anderes zu sein noch vor zwei Monaten: Das Regime zeigt sich von seiner besten Seite. Halten Sie dennoch an Ihrer Forderung nach einem Boykott der Eröffnungsveranstaltung der Olympischen Spiele fest? Ich habe vor einigen Tagen mit dem neuen chinesischen Botschafter bei der Europäischen Union sehr lange gesprochen. Ich habe meine Anerkennung zum Ausdruck gebracht, dass China bei dieser schweren Erdbebenkatastrophe sich der Hilfe der Welt geöffnet hat. Ich habe ihm meine Solidarität mit den Opfern erklärt. Was Tibet angeht, sehe ich derzeit keine Fortschritte, sodass es bei der Forderung des Europäischen Parlamentes bleibt, dass führende Politiker des Europäischen Parlaments und der Europäischen Union an der Eröffnungsfeier der Olympischen nicht teilnehmen - falls ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 11:01 AM MEZ [Link]
Kurier (A), 3.6.08 Proteste während Olympischer Spiele Währenddessen hat ein Netzwerk protibetischer Studentengruppen für die Zeit der Olympischen Spiele Proteste in der ganzen Welt angekündigt. Wahrscheinlich werde man auch in der chinesischen Hauptstadt Peking demonstrieren, sagte die Sprecherin des ... Aufgegeben von TB @ 10:55 AM MEZ [Link] Tibetisches Solidaritätskomitee, www.stoptibetcrisis.net, Pressemitteilung, 2. Juni 2008 Wie glaubwürdige Quellen versichern, gingen am 24. Mai 2008 in Lhasa wieder einige Tibeter auf die Strasse und forderten mit ihren Slogans die Unabhängigkeit für Tibet. Aufgegeben von TB @ 10:43 AM MEZ [Link] Monday, 2. June 2008 Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 1.6.08, Klaus-Dieter Frankenberger Im Frühjahr noch war der chinesische Modus nationalistische Empörung. Die Chinesen empörten sich darüber, dass viele im Westen ihnen die Schuld an der Zuspitzung der Tibet-Frage gaben und im geistigen Führer der Tibeter, dem Dalai Lama, alles andere als einen Himalaja-Usama sahen. Vor allem regten sich die Machthaber und die staatlichen Medien darüber auf, dass in Europa eine Diskussion über einen Boykott der Olympischen Spiele ausgebrochen war, weil man einem Land, dass mit seinen Minderheiten nach Diktatorenart umspringe, nicht noch mit der Teilnahme an den Spielen einen Propaganda-Gefallen tun dürfe. Das ist, wie gesagt, noch gar nicht so lange her, aber politisch liegen Welten zwischen „Tibet“ und der Art und Weise, wie das Regime mit der Erdbebenkatastrophe umgeht und wie es dem Taiwan-Konflikt die Hitze zu entziehen sucht. Vielleicht stimmt es ja, was behauptet wird: dass amerikanische Werbeagenturen den Machthabern geraten haben sollen, ein ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 12:23 PM MEZ [Link]
Montag, 2. Juni ![]() Organisation: Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz & Liechtenstein (TGSL) 52 Tibetan exiles living in Switzerland and Liechtenstein have successfully completed a Peace March for Tibet from 27 May until 2 June 2008. The group has walked close to 160 km from ... [weiter] Aufgegeben von TB @ 06:35 AM MEZ [Link] [Archiv - Inhaltsverzeichnis] [Hauptseite]
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