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tibetfocus Archiv: August 2007

Friday, 31. August 2007

NDR TV, 29.8.07, Sendung: Zapp

Wer als Journalist und Korrespondent in China arbeitet, darf sich über Schikanen nicht wundern. Belästigungen, Einschüchterungsversuche und Gewalt gegen regimekritische Informanten gehören zum Alltag. Zu Beginn des Jahres hatte sich die Regierung mit Blick auf die Olympischen Spiele um eine Imagekorrektur bemüht und den Auslandskorrespondenten bessere Arbeitsbedingungen versprochen. Geändert hat sich wenig, vor allem, wenn es um Tibet geht. Ohne spezielle Genehmigung haben Journalisten dort überhaupt keinen Zutritt. Gerne aber übernimmt das chinesische Außenministerin die Reiseführung - ein ARD-Team hat einen Pressetross durch Tibet begleitet. Zapp über eine chinesische Propanganda-Tour voller Widersprüche.

Den sehr interessanten ganzen Artikel finden Sie hier [weiter]

Aufgegeben von TB @ 07:16 PM MEZ [Link]

Tuesday, 28. August 2007

Touristen und chinesische Behörden respektlos gegenüber tibetischer Kultur

28.08.2007 Berlin. Wie die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) aus zuverlässiger Quelle in Tibet erfahren hat, befindet sich eine Gruppe von sechs italienischen Motocross-Fahrern im Gebiet des Kailash, um den Berg auf einem alten Pilgerweg mit ihren Maschinen zu umrunden.

Die Gewährspersonen der TID haben die Fahrer dringend gebeten, mit Rücksicht auf die religiösen Gefühle der Tibeter von ihren Plänen abzusehen. Dies wurde jedoch mit dem Argument abgelehnt, der chinesische Reiseveranstalter in Lhasa habe die notwendigen Genehmigungen besorgt und die Tour werde wie geplant durchgeführt.

"Eine Motorradfahrt um einen Ort, der für Buddhisten, Hinduisten, Jains und Bön das Zentrum des Universums bedeutet, ist so inakzeptabel wie ein Motocross-Rennen auf dem Petersplatz in Rom", [weiter]

Aufgegeben von TB @ 08:45 PM MEZ [Link]

Monday, 27. August 2007

espace.ch, 26.8.07
Yakfleisch ist gesund, die Tiere sind nie krank – darum werden die exotischen Rinder auch im Emmental gehalten
In Langnau im Emmental züchtet Michael Schilt Yaks – Hochlandrinder aus Zentralasien. Gerade für unzugängliche Berggebiete stellen die robusten Rinder eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Rassen dar.

www.yakzucht.ch (72k image)

Es ist kein Wunder, dass sich die Yaks inmitten der hügeligen Wiesen des Emmentals wohlfühlen: Ihre Vorfahren kamen nie in den Genuss von so viel Sauerstoff. Ursprünglich stammen die Tiere nämlich aus Zentralasien und leben dort auf rund 4000 Metern über Meer. In Tibet oder Nepal dienen sie den Bergbauern in dünner Luft als Lebensgrundlage. Die Rinder liefern Fleisch, Milch, Leder, Wolle und sind robuste Lasttiere; der Dung wird als Brennmaterial verwendet... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 05:09 PM MEZ [Link]

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.8.07: Merkels China-Reise, „Menschenrechte sind ihr wichtig“

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Sonntag zu einer einwöchigen Reise nach China und Japan aufgebrochen. Im Mittelpunkt ihrer Gespräche stehen der Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen und der Kampf gegen den Klimawandel.

China ist Deutschlands wichtigster Handelspartner in Asien und könnte die Bundesrepublik noch in diesem Jahr als drittstärkste Wirtschaftsmacht der Welt ablösen. Merkel will in Peking ein härteres Vorgehen gegen Produktpiraterie und deutlich höhere Qualitäts- und Sicherheitsstandards anmahnen. Auch die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in China will sie ansprechen ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 04:44 PM MEZ [Link]

Wednesday, 15. August 2007

Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft

Überwachung und Restriktionen in Lhasa und Umgebung ausgeweitet...

Massenentlassungen von tibetischen Kadern, ersetzt durch Chinesen...

Vollständige Tibet-Information: [weiter]

Aufgegeben von TB @ 10:44 PM MEZ [Link]

Thursday, 9. August 2007

n-tv.de, 8.8.07: Peking greift wieder durch
Nur wenige Stunden vor dem feierlichen Beginn des Countdowns ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Peking sind zwei tibetische Unabhängigkeitsaktivisten festgenommen worden. Lhadon Tethong aus Kanada und Paul Golding seien auf dem Weg zur Zeremonie auf dem Tian'anmen-Platz gewesen, als die Sicherheitskräfte zugegriffen hätten,...

SpruchbandBAZ (11k image)

Die Demonstranten aus den USA, Kanada und Großbritannien hatten ein Spruchband enthüllt, das mit der Aufschrift "Eine Welt, ein Traum - befreit Tibet 2008" das Motto der Spiele abgewandelt hatte.

Video: Lhadons Statement
Video: Banner an der Chin. Mauer
studentsforafreetibet.org: News aus Kanada

Fortsetzung des Textes und weitere Pressestimmen zu den Verhaftungen: [weiter]

Aufgegeben von TB @ 12:34 AM MEZ [Link]

Wednesday, 8. August 2007

Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft

Inkarnation nur noch mit behördlicher Genehmigung

Mehrere signifikante Protestaktionen in Tibet und China

Am 1. August kam es in der osttibetischen Stadt Lithang zu einem ungewöhnlichen Protest. Als dort anlässlich der populären Pferderennen ein Offizieller sprechen wollte, betrat der 53-jährige Nomade Runggye Adak die Bühne, entriss ihm das Mikrofon ...

Sechs Aktivisten sind am 7. August bei einer Protestaktion an der Grossen Mauer bei Peking ...

Hier geht's zu den vollständigen Texten [weiter]

Aufgegeben von TB @ 07:47 AM MEZ [Link]

Monday, 6. August 2007

In den letzten Tagen wurde das Nationale Olympische Komitee Tibet gegründet. Im Namen dieses Gremiums (NOC Tibet) gelangte man mit einem Schreiben an Jacques Rogge, dem Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees IOC, das „Team Tibet“ solle für die Olympischen Spiele 2008 in Peking eingeladen werden.
’Wir sind sehr stolz, eine Gruppe junger Tibeterinnen und Tibeter zu haben, die darauf brennen, nächstes Jahr an den Spielen teilzunehmen. Daher unsere Entscheidung, ein Nationales Olympisches Komitee Tibet zu gründen’, sagt Wangpo Tethong, Präsident des NOC Tibet.

Hier finden Sie mehr über das Nationale Olympische Komitee Tibets und das "Team Tibet"

fullbanner1 (10k image)

Aufgegeben von TB @ 10:46 PM MEZ [Link]

Saturday, 4. August 2007

Peking hat mit den «Bestimmungen zur Verwaltung von Reinkarnationen lebender Buddhas im tibetischen Buddhismus» den tibetischen Mönchen das Recht entzogen, selbständig nach Wiedergeburten zu suchen. Wer ein lebender Buddha ist, entscheidet künftig die Partei.

NZZ, bba. Peking, 3. August

28 Jahre nach der Einführung der Geburtenkontrolle gibt es in China nun auch die Wiedergeburten-Kontrolle. Tibetische Mönche dürfen künftig nur noch mit der Genehmigung der Regierung nach Reinkarnationen lebender Buddhas suchen, heisst es in den am Freitag veröffentlichten «Bestimmungen zur Verwaltung von Reinkarnationen lebender Buddhas im tibetischen Buddhismus». Damit ist erstmals Gesetz, was seit Chinas Annektierung Tibets im Jahr 1950 Usus war. Die Religionsfreiheit geht nur so weit, wie die Kommunistische Partei es zulässt... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 02:31 PM MEZ [Link]

Friday, 3. August 2007

Bestätigten, dem TCHRD zugegangenen Informationen zufolge wurde Ronggay Adrak (oder: Rongyal Adrak), ein tibetischer Nomade aus Lithang, festgenommen, als er während einer offiziellen Jahrestagsfeier friedlich zu protestieren versuchte.

Am 1. August 2007 hielt die Verwaltung des Distrikts Lithang eine offizielle Feier zum 80. Gründungstag der Volksbefreiungsarmee (PLA) ab. Zahlreiche Menschen aus den verschiedensten Bevölkerungsschichten in der Gegend von Lithang kamen, um dieser offiziellen Feier und dem berühmten jährlichen Pferderennen beizuwohnen. Unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung etwa um 11 Uhr, als der Hauptgast, die Offiziellen und das Publikum bereits an ihren Plätzen waren, begab sich Ronggay Adrak, ...

Lithang Pferde-Festival (72k image)

Fortsetzung und Pressestimmen zu den Vorkommnissen in Lithang:
[weiter]

Aufgegeben von TB @ 04:06 PM MEZ [Link]

Thursday, 2. August 2007

Panchen Lama (50k image)

dpa, 29.7.07:
...Der hohe tibetische Politiker enthüllte auf Fragen der Journalisten, dass der Junge, den der Dalai Lama 1995 gegen den Willen Pekings zur Wiedergeburt des Panchen Lamas erkoren hatte, heute "normal in Tibet lebt". Er absolviere die Schlussphase der Oberschule. Der heute 18-Jährige Gendhun Choekyi Nyima ist seit damals nicht mehr gesehen worden. Die kommunistische Führung hatte die Wahl annulliert, den Jungen und seine Familie in Gewahrsam genommen und einen eigenen Panchen Lama ernannt, der nach dem Dalai Lama der zweithöchste Religionsführer der Tibeter ist. "Der Junge ist patriotisch. Er will nicht, dass sein Leben gestört wird. Wir respektieren seinen Wunsch", sagte der Vizegouverneur. Seine Brüder und Schwestern studierten oder arbeiteten...
Vollständiger Artikel: [weiter]

Aufgegeben von TB @ 09:11 AM MEZ [Link]

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