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tibetfocus Archiv: August 2008

Wednesday, 27. August 2008

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)zieht kritische Bilanz: Olympische Spiele haben Menschenrechtsverletzungen in China geschürt.
Hier zum Artikel

amnesty international bezeichnet Peking 2008 als "die Spiele der verpassten Chancen"
China und IOC müssen von gemachten Fehlern lernen. Die chinesische Regierung hat mehr Wert auf ihr vordergründiges Image gelegt als auf grundsätzliche Veränderungen, kritisiert Amnesty International anlässlich ... Hier zum ganzen Artikel

Aufgegeben von TB @ 12:26 PM MEZ [Link]

www.phayul.com, 26. August 2008
Woesers derzeitiges Blog

Tibets bekannteste Schriftstellerin und Bloggerin wurde acht Stunden lang von der Polizei verhört und wegen der Fotos, die sie in Lhasa gemacht hatte, zur Rede gestellt. Kürzlich stattete sie ihrer alten Heimat einen kurzen Besuch ab.

Acht Polizisten tauchten am Donnerstag in der Wohnung von Woesers Mutter auf und überraschten sie mit einer Vorladung zur Vernehmung. Ihr Ehemann, der Autor Wang Lixiong, bemerkte: „Sie hatten den falschen Namen auf dem Dokument eingetragen, weshalb ich verlangte, daß sie den Namen korrigierten, ehe sie sie mitnahmen. Ich mahnte sie auch, daß sie sie innerhalb der genannten Zeit zurückbringen müßten“.

Mehrere Polizeioffiziere, die einen Hinweis von jemand erhielten, der bemerkt hatte, wie Woeser von einem Taxi aus ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 08:14 AM MEZ [Link]

Süddeutsche Zeitung, 25.8.08:
Verblüffende sportliche Leistungen, eine perfekte Organisation, vollbesetzte Stadien: Peking hat der Welt ein China-Bild gezeigt, das die Wirklichkeit im Innern ausblendet.

Diese Olympischen Spiele glichen einem Tanz auf dem Vulkan. Auf Tanz legten die Chinesen großen Wert, der Exotismus der Eröffnungsfeier mit viel orientalischem Schnickschnack kam im Ausland sehr gut an. Auch alles andere lief nach Plan: Verblüffende sportliche Leistungen, eine perfekte Organisation, moderne, vollbesetzte Stadien und ein olympisches Dorf, das die Athleten begeisterte. Irgendwo und irgendwann hatte zwar jeder mal davon gehört, dass es in China gewisse Probleme gibt, aber davon wollte sich innerhalb des Olympiadorfes niemand den Spaß verderben lassen.

Soweit der Tanz. Der Vulkan, von dem auch die Rede sein muss, blieb während der Spiele weitgehend ruhig. Das leise Rumoren an seiner Basis, in Tibet und Xinjiang etwa, ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 07:53 AM MEZ [Link]

Monday, 25. August 2008

Nur Sekunden dauerte der Protest, dann wurde Florian Norbu Gyanatshang (M.) festgenommen (Bild AP)

Vier Tage saß er in chinesischer Haft, weil er vor dem Olympiastadion in Peking die tibetische Flagge hisste. Jetzt ist der inhaftierte Deutsche Florian Norbu Gyanatshang wieder in der Heimat. SPIEGEL ONLINE berichtet der 30-Jährige von nächtelangen Verhören.

SPIEGEL ONLINE: Herr Gyanatshang, wie geht es Ihnen jetzt?

Florian Norbu Gyanatshang: Mir geht’s erst mal super. Ich bin froh, dass ich wieder da bin. Und dass mich so viele Verwandte und Freunde abgeholt haben, hat mich berührt.

SPIEGEL ONLINE: Aber dass Sie festgenommen werden, wenn Sie in Peking eine Tibet-Flagge hochhalten, war Ihnen doch klar, oder?

Gyanatshang: Ja, ich habe damit gerechnet, dass ich festgenommen werde. Natürlich haben wir gehofft, dass wir nach zehn Stunden wieder abgeschoben werden. Aber auch mit bis zu einem Monat Haft haben wir gerechnet.

SPIEGEL ONLINE: Wie ist es Ihnen in chinesischer Haft ergangen? ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 12:12 AM MEZ [Link]

Friday, 22. August 2008

Spiegel online, Carolin Jenkner
Er hisste die tibetische Fahne, nun muss er zehn Tage einsitzen: Chinas Regierung greift härter gegen ausländische Demonstranten durch - und hat jetzt auch den Deutsch-Tibeter Florian Norbu Gyanatshang inhaftiert. Seine Familie macht sich große Sorgen. Und ist doch stolz auf seinen Mut ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 09:03 PM MEZ [Link]

Sunday, 17. August 2008

Karikatur Bürki in
Karikatur Bürki in "24h"

Aufgegeben von TB @ 07:24 PM MEZ [Link]

4. Teil der "Antwort der Tibetischen Zentralverwaltung (CTA) auf die Unterstellungen der chinesischen Regierung", der die Geschichte der tibetischen Nationalflagge betrifft.

Tibetische Nationalflagge
Am 31. März veröffentlichte Xinhua einen Kommentar von Cao Kai mit dem Titel „Der Dalai Lama, ein Politiker, kein einfacher Mönch“. Abgesehen von der stereotypen Wiederholung der immer gleichen Vorwürfe schreibt Cao Kai: „Um dem Status dieser Exilregierung (sic!) mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen, schufen der Dalai Lama und seine Anhänger eine ‚Tibetische Nationalhymne’ sowie eine ‚Tibetische Nationalflagge’, die es vor 1959 gar nicht gegeben hat“.

Dieser Tage verwenden die chinesischen Behörden verschiedene Namen für die tibetische Flagge. Sie verurteilen sie als eine „reaktionäre“, „spalterische“ oder „separatistische“ Flagge. Manchmal wird sie auch „die Flagge der tibetischen Exilregierung“ genannt. Die chinesischen Staatsmedien reden von ihr als der „tibetischen Unabhängigkeitsflagge“. Manchmal erwähnen die chinesischen Behörden sie einfach mit „Schneelöwen-Flagge“.

Einer der seltsamsten Vorwürfe der chinesischen Regierung gegen die Verwendung einer tibetischen Flagge durch die Exiltibeter ist, wie es in diesen empörten Worten deutlich wird, daß die tibetischen Flüchtlinge für ihre Verwendung der Motive auf der Flagge keine Erlaubnis von der chinesischen Regierung eingeholt hätten, nämlich des Schneebergs und der Schneelöwen. In einem am 11. April in China Daily erschienen Artikel, der am folgenden Tag von Xinhuanet.com übernommen wurde, heißt es bezüglich der Verwendung des Schneebergs und der Schneelöwen. „Schlau und verschlagen wie sie sind, gebrauchen sie sogar das Bild unseres reinen Schneebergs und des so furchtlosen Löwen für ihre sogenannte ‚Schneelöwen-Flagge’, um wohlmeinende Leute zu täuschen“.

Der Ursprung der tibetischen Nationalflagge: ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 08:02 AM MEZ [Link]

Friday, 15. August 2008

JournalistProtest1 (24k image) JournalistProtest2 (22k image) JournalistProtest3 (28k image)

Hier der Protest und die Verhaftung auf Video.

Aufgegeben von TB @ 10:21 AM MEZ [Link]

Der im Geheimen produzierte Film zeigt die wahren Gefühle von Tibetern in Tibet über China und die Olympiade!
leavingfearbehind1 leavingfearbehind2 leavingfearbehind3 leavingfearbehind4

Hier ein Clip des Dokumentarfilms! www.leavingfearbehind.com
Hier ein weiterer Clip des Dokumentarfilms!

PROTESTBRIEFE GEGEN VERHAFTUNGEN SCHREIBEN!
Appellbriefe zu den wegen des Dokumentarfilms „Leaving Fear Behind“ verhafteten Tibetern Dhondup Wangchen und Golog Jigme stehen HIER zum Download in rtf und in pdf zur Verfügung. Die Briefvorschläge können individuell verändert werden.

In Peking verhinderte die Polizei die Vorführung eines Films über den tibetischen Alltag unter chinesischer Herrschaft. Nun wurde er in Zürich erstmals weltweit öffentlich gezeigt... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 10:20 AM MEZ [Link]

Wednesday, 13. August 2008

Süddeutsche Zeitung, 12.8.08: Die Spiele mit der Angst
von Henrik Bork

Kangding – Kurz hinter dem Ortsschild von Kangding liegen Sandsäcke auf der Straße. Der Jeep kommt mit quietschenden Reifen zum Stehen, gerade noch rechtzeitig vor einem Balken. „Aussteigen“, ruft ein chinesischer Soldat. Den rechten Zeigefinger hat er am Abzug seines Gewehrs. Er trägt Kampfmontur, einen grünen Helm, Camouflage-Uniform, schusssischere Weste. Es ist drei Uhr nachts, in Peking haben die Olympischen Spiele begonnen, und auf dem tibetischen Hochplateau herrscht der Ausnahmezustand.

Die Bergstadt Kangding in der autonomen tibetischen Präfektur Ganzi lieget 2600 Meter über dem Meeresspiegel und ist das „Tor zu Tibet“. Hier leben überwiegend Tibeter, sie nennen die Stadt Dardo. Wer auf dem Landweg nach Lhasa will, der muss hier durch. Von hier aus sind nur noch 2000 Kilometer und ehrere Bergkämm bis nach Lhasa zu überwinden. Die Stadt ist das Zentrum von Kham, dem alten Osttibet. Chinas Armee hatte es 1950 zuerst besetzt, bevor sie sich den Weg nach Lhasa freischoss. Anschließend wurde dieser Teil Tibetsder Provinz Sichuan zugeschlagen.
„Kofferraum auf!“,befiehlt der ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 07:54 PM MEZ [Link]

Spiegel, 13.8.08, Peking
Ein Transparent mit der Aufschrift "Free Tibet" genügte. Chinas Behörden haben acht Demonstranten festgenommen und einen britischen Fernsehjournalisten nahe dem Olympiastadion in Peking vorübergehend festgehalten. Chinesische Journalisten beklagen eine Verschärfung der Pressezensur.

Zwei Mitglieder der Gruppe Students for a Free Tibet hängten ein Transparent mit der Aufschrift "Free Tibet" an einer Brücke im Olympiapark auf, wie die Organisation mitteilte. Fünf oder sechs weitere hätten sich an Fahrräder am Eingangstor gekettet, sagte die Leiterin der Organisation, Lhadon Tethong.

Der Chinakorrespondent der britischen Fernsehgesellschaft ITV, John Ray, dessen Team den Protest filmen wollte, wurde Augenzeugen zufolge von Polizisten brutal ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 07:46 PM MEZ [Link]

Monday, 11. August 2008

Horizont.net, 8.8.08:
Pünktlich zur heutigen Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking geht ein TV-Spot on Air, der für "Spiele mit Menschenrechte" wirbt. Das Commercial will auf die Verletzungen der Menschenrechte in Tibet aufmerksam machen.

GOB-Video: Startschuss...
GOB - Startschuss - Clip starten


Der Clip der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF) in Zürich zeigt einen 100-Meter-Lauf im Stadion. Der Startschuss fällt, alle Athleten springen los. Einer jedoch bleibt liegen - [weiter]

Aufgegeben von TB @ 10:03 PM MEZ [Link]

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9.8.08
Am ersten Wettkampftag der Olympischen Spiele haben ausländische Demonstranten gegen die chinesische Herrschaft in Tibet und Menschenrechtsverletzungen in China demonstriert. Bei dem Protest auf dem Platz des Himmlischen Friedens (Tian'anmen) in Peking wurden fünf Ausländer, darunter ein Deutscher, festgenommen. Dies berichtete John Hocevar von der Organisation „Students for a Free Tibet“ der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Während der Eröffnungsfeier am Vortag waren nahe des Nationalstadions schon drei Tibet-Aktivisten abgeführt worden. Sie wurde am Samstag abgeschoben. Zwischenfälle gab es auch zum Auftakt der Pferde-Wettbewerbe in Hongkong.

Demonstranten auf dem Tian'anmen
Bei der Aktion auf dem streng gesicherten Tian'anmen-Platz im Herzen der chinesischen Hauptstadt legten sich vier Aktivisten eingewickelt in eine tibetische Flagge wie sterbend ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 09:57 PM MEZ [Link]

Saturday, 9. August 2008

Ursula Gauthier, Le Nouvel Observateur, 24. Juli 2008

Unablässige Patrouillen, jeden Augenblick Ausweiskontrollen, überall Spitzel, Überwachungskameras, verdeckte Mikrophone in den Straßen: vier Monate nach den Unruhen in Tibet herrscht auf Betreiben der chinesischen Zentralgewalt in Lhasa, aus dem die Journalisten verbannt sind, ein paranoides System, das an die schlimmsten stalinistischen Verfolgungen erinnert, wie unsere Sonderberichterstatterin Ursula Gauthier feststellte.

In Lhasa sind die Taxifahrer fast alle Chinesen, die Rikschafahrer fast alle Tibeter: das ist eines der sichtbarsten Zeichen für die soziale Ungleichheit, was die Tibeter mit den Zähnen knirschen lässt. Aber seit der Niederschlagung des Volksaufstands vom 14. März und der Verhängung des Kriegsrechtes, das
aber nicht bei seinem Namen genannt wird, hört man nicht mehr die leiseste Klage. Man muss völlig verrückt sein oder mehr als leichtsinnig, um die ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 07:57 PM MEZ [Link]

Tibetisches Solidaritätskomitee: Pressemitteilung, 6. August 2008
Einer zuverlässigen Quelle zufolge drehte die chinesische Regierung am 31. Juli ein Video auf einer grasbewachsenen Ebene in der Nähe des Klosters Totsig, Distrikt Ngaba, in der Provinz Amdo. In dem Video sind Nachbildungen von tibetischen Klöstern und kleinen Läden zu sehen, sowie chinesische
Soldaten, die einüben, gegen gewalttätige tibetische ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 11:46 AM MEZ [Link]

Friday, 8. August 2008

NDR, 6.8.08: Es war ein straff organisiertes Besuchsprogramm: Im Mai verfrachtet die chinesische Regierung eine Gruppe handverlesener Journalisten nach Tibet - eine sorgfältig geplante Propagandaschau. Die Reporterinnen und Reporter sollen sehen, dass China nach dem Aufstand die Lage wieder im Griff hat. ARD-Korrespondentin Nicole Boelhoff hat Monate später die Stationen der organisierten Pressetour erneut bereist. Jenseits staatlicher Ablenkungsmanöver bietet sich ihr ein anderes, ein ergreifendes Bild. Zapp über eine gefährliche Recherchereise, auf der die Lage der Tibeter jenseits der Propaganda sichtbar wird.

NDRTibet1 (23k image) NDRTibet2 (16k image)
Hier das ergreifende Video aus Tibet Text zum Video [weiter]

Aufgegeben von TB @ 08:50 AM MEZ [Link]

Spiegel online, 7.8.08:
Sie kletterten auf einen Mast am Olympiastadion, entrollten ein "Free Tibet"-Plakat: Mit ihrer Protestaktion in Peking haben ein Amerikaner und der Schotte Iain Thom für Furore gesorgt. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erzählt Thom, wie sie die Polizei austricksten und was nach der Festnahme geschah.

Iain Thom
SPIEGEL ONLINE: Herr Thom, warum sind Sie in Peking auf einen Strommast geklettert?
Thom: Wir haben es aus Solidarität mit den vielen Tibetern getan, die während der Olympischen Spiele in China demonstrieren wollten, aber kein Visum bekamen. Mit unserer Aktion wollten wir zeigen, wie China die Wettkämpfe für eigene Zwecke benutzt. Seit den Aufständen im März ist die Lage in Tibet sehr kritisch. Die chinesische Regierung führt brutale Razzien durch. Für ihre Taten muss sie zur Verantwortung gezogen werden. Außerdem sollen unabhängige Beobachter nach Tibet reisen dürfen. Im Moment sind keine Journalisten dort.

SPIEGEL ONLINE: Haben Sie mit Ihrer Aktion denn etwas erreicht?
Thom: Ich denke schon. Die gesamte internationale Presse ist im Moment in Peking. Über unsere Aktion wurde auf der ganzen Welt berichtet.

SPIEGEL ONLINE: Wie haben Sie es trotz der scharfen Sicherheitsvorkehrungen eigentlich geschafft, auf den Strommast zu klettern?
Thom: Wir waren sehr früh dort, um 6 Uhr morgens. Wir sind ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 08:01 AM MEZ [Link]

Thursday, 7. August 2008

Deutschland-Radio, 6.8.08: Die chinesisch-tibetischen Beziehungen zwei Tage vor dem Beginn der Olympischen Spiele

Der Gesandte des Dalai Lama für Europa, Kelsang Gyaltsen, steht den Olympischen Spielen ambivalent gegenüber. Es sei paradox, dass in der Hauptstadt ein fröhliches Sportfest abgehalten werde, während in anderen Teilen des Landes Kriegsrechtszustände herrschen.

Elke Durak: In China habe sich viel bewegt, erklärte IOC-Präsident Rogge in dieser Woche und ergänzt, die Verwirklichung von Menschenrechten sei noch immer unzureichend. Gleichzeitig weist die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte in Frankfurt am Main darauf hin, China wolle Nonnen und Mönche, die vor Monaten öffentlich protestiert hatten, Erziehungsmaßnahmen unterziehen. Das sei einer offiziellen Internetseite der chinesischen Regierung zu entnehmen.

Ich habe mit dem Gesandten des Dalai Lama in Europa Kelsang Gyaltsen gesprochen. Er ist auch einer der Chefunterhändler für die Gespräche mit Peking.
Meine erste Frage an ihn war: Was ist denn unter solchen Erziehungsmaßnahmen zu verstehen?

Kelsang Gyaltsen: Das sind Maßnahmen: Es nennt sich die patriotische Erziehungskampagne. Diese eigentlichen Indoktrinationskurse werden in allen Klöstern, an allen ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 12:15 PM MEZ [Link]

Wednesday, 6. August 2008

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4 Aktivisten von "Studenten für ein Freies Tibet" wurden Berichten entsprechend verhaftet nachdem sie in einer dramatischen Protestaktion ein "Free Tibet"-Banner vor dem "Bird's Nest"-Olympia-Stadion aufhängen konnten.
Daten der Aktivisten und Medienberichte zur Aktion in Beijing [weiter]

Aufgegeben von TB @ 08:03 AM MEZ [Link]

Tuesday, 5. August 2008

Der chinesische Präsident wird darin aufgefordert, für die Tibetfrage und die anderen Konflikte in China friedliche Lösungen unter der Beachtung der Menschenrechte zu unterstützen. Alle Bürger Chinas sollen Meinungs-, Religions- sowie Demonstrationsfreiheit ausüben dürfen und die Todesstrafen sollen gestoppt werden. Die Verteidiger dieser Rechte sollen nicht mehr eingeschüchtert und verfolgt werden.
Nur die Einhaltung dieser Punkte kann den Erfolg der Olympischen Spiele gewährleisten und das Bild bestimmen, das die Welt von China in der Zukunft haben wird.
Dieser Appell wurde von Amnesty International, der International Campaign for Tibet sowie von "Sports for Peace" ins Leben gerufen und erscheint am 6. August in der „International Herald Tribune“ als Anzeige.
Hier der Aufruf und eine Liste der Unterzeichner

Aufgegeben von TB @ 08:59 AM MEZ [Link]

Monday, 4. August 2008

Ein lauter Schrei, so wie er nur von den Bewohnern des Graslandes zu vernehmen ist, war im März 2008 aus Tibet zu hören und schockierte die Welt. Die chinesischen Medien nannten es „das Wolfsheulen“.

Als die olympische Fackel durch Lhasa getragen wurde, war es den Tibetern verboten, ihre Häuser zu verlassen, es sei denn, sie besaßen eine Sondergenehmigung. Meine Freunde in Lhasa fragten sich: „Wenn die chinesischen Bürger zuschauen dürfen, wie die Fackel durch ihre Städte getragen wird, weshalb dürfen wir es nicht? Sind wir nicht auch Bürger dieses Landes?“

Viele Mönche sind verschwunden. Wo sind die Tausende von Mönchen in den drei großen Hauptklöstern Lhasas geblieben? Wo sind die beiden jungen Mönche, mit denen ich befreundet bin? Im vergangenen Jahr habe ich in ihrem friedlichen Schlafsaal, der vom Duft des ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 04:32 PM MEZ [Link]

Süddeutsche Zeitung, 4.8.08: "Das Zuschlagen ist massiver geworden" von Oliver Das Gupta

Im sueddeutsche.de-Gespräch geißelt der frühere OSZE-Medienbeauftragte Pekings Repressionen - und kritisiert Altkanzler Schröder für seinen Gazprom-Job.

sueddeutsche.de: Herr Duve, wie bewerten Sie die Zensurproblematik im Vorfeld der Olympischen Spiele?

Freimut Duve: Das ist streng zu verurteilen. Auf der einen Seite präsentiert sich Peking wie eine Theater-Vorstellung und auf der anderen Seite greift man sehr raffiniert ein: Die Zensur ist präzise und bis ins Detail geplant. Und genauso präzise sollte man die Eingriffe in die Pressefreiheit auch untersuchen. Die Furcht geht bis ins Volk hinein.

sueddeutsche.de: IOC-Chef Jacques Rogge ist inzwischen von seinem Versprechen eines "freien" Internet-Zugangs während der Spiele abgerückt und sprach davon, zu idealistisch gewesen zu sein. Aber eigentlich war doch von vornherein klar, dass es in Sachen Pressefreiheit in China Probleme geben wird.

Duve: Es gibt massive Probleme in der Diktatur China. Auch wenn sich Peking dem Kapitalismus geöffnet hat, so kann man nicht von einer ähnlichen ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 03:48 PM MEZ [Link]

Radio Praha, 28.7.08:
Candle4Tibet In zwei Wochen beginnen die Olympischen Sommerspiele. In Peking herrscht laut Medien-Berichten eine gewisse Anspannung, ob alles klappt, wie es sich die chinesische Führung vorstellt. In diese Situation ist vor kurzem der tschechische Premier Mirek Topolánek geplatzt. Er hatte bei einer Pressekonferenz zu seiner Fahrt zu den Spielen einen Stecker ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 03:39 PM MEZ [Link]

Friday, 1. August 2008

GOB-Video: Startschuss...
GOB - Startschuss - Clip starten

Medienmitteilung: Schock-Spot für die Menschenrechte in Tibet

Rechtzeitig auf den Beginn der Olympischen Spiele in Peking präsentiert die Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF) einen neuen Höhepunkt einer weltweiten Kampagne: einen weiteren Spot für die Menschenrechte in Tibet.
Ein Statement, das in seiner Direktheit nicht übersehen und nicht ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 12:36 PM MEZ [Link]

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