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tibetfocus Archiv: September 2006

Thursday, 28. September 2006

(das Bureau des Gesandten Seiner Heiligkeit des Dalai Lama)
(Arbeitsort Genf / Beschäftigungsgrad 100 %)

Das Tibet Bureau Genf sucht per sofort eine qualifizierte und erfahrene Person als Sonderassistent/in des Gesandten. Die Hauptaufgabe liegt darin, ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 10:51 PM MEZ [Link]

Wednesday, 27. September 2006

Der Standard, 21.9.06 Von Johnny Erling aus Peking
Chinas spektakuläre Tibet-Eisenbahn hat kaum ein Vierteljahr nach ihrer Eröffnung zu einem touristischen Massenansturm auf das jahrhundertelang abgeschieden gebliebene Dach der Welt geführt. Dies hat sogar die gelenkte chinesische Presse aufgeschreckt.
"Der Tourismus nach Tibet darf nicht wie einen Wirbelwind angefacht werden", warnte die China Business Times. In Lhasa gehe es nun ständig so zu, wie sonst nur in Chinas "goldenen Reisewochen", wenn alle zugleich unterwegs sind. Auch andere Zeitungen fordern einen "sanften" Tourismus für Tibet.
Das Gegenteil ist der Fall. Der Andrang nach Fahrkarten gerade vor der Woche ... [weiter]

Aufgegeben von TB @ 08:17 PM MEZ [Link]

Monday, 25. September 2006

"Drachensaat" die deutsche Übersetzung des Jamyang Norbus neusten Buches "Buying the Dragons’s Teeth" steht als PDF-Datei unter Infoblätter zum Download bereit .

(Der Download für dieses Arbeitsexemplar ist kostenlos. Jegliche Weiterverbreitung des Dokuments ist möglich, jedoch nur unter vollständiger Quellenangabe).

Der tibetische Intellektuelle und Schriftsteller Jamyang Norbu legt in seinem Buch "Drachensaat" ("Buying the Dragon's Teeth") den Finger auf Chinas wunde Punkte und ruft zum Boykott chinesischer Waren auf. (siehe auch Interview im "Tibet Aktuell 90".

Aufgegeben von JPS @ 08:48 AM MEZ [Link]

Friday, 15. September 2006

Spiegel online, 12.9.06:
Mit der Sondergenehmigung für Tibet-Reisen ist bald Schluss: Einige Regionen des Landes sollen laut Angaben der Regierung für Touristen leichter zugänglich werden. Bisher konnte die chinesische Provinz nur mit organisierten Gruppenreisen besucht werden.

Lhasa/Peking - Eine Reise nach Tibet könnte bald deutlich leichter werden. Ab dem 1. Oktober ist keine Sondergenehmigung zur Einreise in das Land mehr nötig. Dies teilte der Vizeregierungschef der autonomen Region Tibet, Wu Jilie, in Lhasa mit. Bisher können Touristen aus Deutschland nur in Gruppen nach Tibet einreisen. Erst mit der Buchung einer organisierten Reise, erhalten Besucher die Sondergenehmigung. Die tibetische Regierung bemühe sich laut Wu Jilie, noch bestehende Reisebeschränkungen aufzuheben. Mehr Gebiete sollen für Besucher geöffnet werden. Tibet sei noch immer die ärmste Region Chinas. Der Tourismus könne daran etwas ändern. [weiter]

Aufgegeben von TB @ 06:03 PM MEZ [Link]

Thursday, 14. September 2006

12. September 2006

Stellungnahme der Gesellschaft Schweizerisch Tibetische Freundschaft (GSTF) und des Vereins Tibeter Jugend in Europa (VTJE) zum chinesischen Regierungsentscheid, effektiv alle ausländischen Pressemeldungen einer Zensur zu unterziehen, bevor sie in China publiziert werden dürfen.

Verschärfte Medienzensur macht Beijing immer mehr zu einer unwürdigen Olympia-Gastgeberin

Die sich häufenden Berichte über eine verschärfte Medienzensur in China machen in zunehmendem Masse alle Erwartungen zunichte, dass China mit den Olympischen Spielen in Beijing im Jahre 2008 auch den Zugang zu Freiheit und Demokratie findet. Die Einschränkungen von Meinungs- und Informationsfreiheit lassen Beijing mehr und mehr als eine unwürdige Gastgeberin erscheinen.
Uns allen sind aus diesem Jahr die spektakulären Chemie-Unfälle in China in Erinnerung, die die ohnehin schon belastete Umwelt noch mehr verseuchen. Sind diese Unfälle für sich schon verheerend, so empören noch mehr die regierungsoffiziellen Versuche, diese zu verheimlichen und eine ungehinderte, objektive Berichterstattung zuzulassen.

Vollständige Pressemitteilung und verschiedene Presseartikel zur verschärften Zensur in China:
[weiter]

Aufgegeben von TB @ 12:41 PM MEZ [Link]

Wednesday, 13. September 2006

Neue Zürcher Zeitung, 12.09.2006, Rosenberg M.
rom. Seit Beginn der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts sind die sogenannten Menschenrechtsdialoge ein beliebtes Instrument der Aussenpolitik. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) fing damit nicht etwa im Kleinen, sondern gleich im ganz Grossen an: Als erster Kandidat für Expertengespräche zur Einhaltung der Menschenrechte wurde China gewählt. ...
Ausgewiesene Asienkenner hatten schon seit je den Sinn und Nutzen des Menschenrechtsdialogs mit dem Reich der Mitte in Frage gestellt. Angesichts einer jüngst erfolgten Begebenheit tauchen nun auch beim Laien leise Zweifel auf. ...
Zurzeit weilt wieder eine solche Schweizer Juristendelegation in China. Eingeladen zum fachlichen Austausch mit den chinesischen Partnern wurde auch eine NZZ-Redaktorin und Juristin. Statt in China weilt sie allerdings in ihrem Büro in Bern. ...
Die schweizerische Delegation war von diesem Affront der vertrauten chinesischen Gesprächspartner derart überrascht und schockiert, dass sie in Erwägung zog, die Reise ebenfalls abzusagen. Im EDA hielt man jedoch eine solche Retourkutsche für eine Überreaktion,...
Vollständiger Bericht der NZZ [weiter]

Aufgegeben von TB @ 01:08 PM MEZ [Link]

Saturday, 9. September 2006

Spiegel online, 7.9.06:
China will Tibet mit aller Gewalt erschließen. Nach der höchstgelegenen Eisenbahnstrecke der Welt will die Regierung einen neuen Flughafen im Himalaja erbauen. Nach dem tibetischen Airport in Qamdo wäre er der zweithöchste der Welt.
Erst vor wenigen Wochen hat China die Eisenbahnstrecke von Golmud in der chinesischen Provinz Qinghai bis in die tibetische Hauptstadt Lhasa eröffnet. Die Verlängerung der höchstgelegenen Bahnstrecke der Welt bis ins benachbarte Nepal ist bereits geplant. Doch damit ist der Bauprojekte der Superlative nicht genug: Inzwischen haben die Bauarbeiten für den weltweit zweithöchsten Flughafen begonnen. [weiter]

Aufgegeben von TB @ 09:31 PM MEZ [Link]

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